Trotz anhaltender Angriffe zwischen den USA und dem Iran verkündete US-Präsident Donald Trump am Sonntag, die Straße von Hormuz sei für den kommerziellen Schiffsverkehr geöffnet. Dies erklärte er während eines Interviews in der NBC-Sendung „Meet the Press“.
Trump widersprach damit iranischen Aussagen einer Schließung der Meerenge. Die USA und der Iran greifen sich weiterhin gegenseitig an, was Sorgen über die Sicherheit auf einer der weltweit wichtigsten Routen für Öltransporte aufwirft.
Hier können Sie das Interview mit Trump hören:
Iran greift weiterhin Frachter an
Teheran hat am Sonntag als Vergeltung für eine Reihe neuer US-Angriffe die Straße von Hormuz bis auf Weiteres geschlossen. Die Meerenge dürfe bis zu einem „Ende der amerikanischen Interventionen in dieser Region“ nicht befahren werden, erklärten die iranischen Revolutionsgarden (IRGC).
Die IRGC griffen außerdem einen Frachter an und gaben an, sie hätten Warnschüsse auf das Schiff abgefeuert, das eine „nicht genehmigte Route“ befahren habe. Später griffen sie nach eigenen Angaben ein zweites Schiff wegen angeblicher Verstöße gegen die Vorschriften in der Meerenge an. Ein indischer Staatsbürger wird vermisst.
Iran: „Straße von Hormuz wichtiger als Atombomben“
Indes betonte ein Berater des obersten iranischen Führers Mojtaba Khamenei am Sonntag, Irans Anspruch auf die wirtschaftliche und strategisch bedeutende Meerenge. „Dieser wichtige Durchgang ist wichtiger als Dutzende Atombomben, und die Islamische Republik Iran wird ihn schützen“, wurde Mohsen Rezaee der Nachrichtenagentur ISNA zitiert. Westliche Länder befürchten, dass der Iran eine Atombombe entwickeln wolle. Teheran beteuert jedoch, sein Atomprogramm diene ausschließlich friedlichen, zivilen Zwecken.
Zudem attackierte der Iran Ziele in mehreren Golfstaaten. Der Vermittler Pakistan rief Teheran und Washington zur Zurückhaltung auf.
Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung. Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.