Bis spätestens 21. Juli muss Klarheit herrschen, sonst droht 1860 München das Aus. Am Freitag wurde der Gegner der „Löwen“ in der ersten Runde des Toto-Pokals ausgelost – doch ob der Traditionsverein dort überhaupt antreten kann, steht noch gar nicht fest.
Beim SV Eintracht Berglern ist die Vorfreude schon groß. Immerhin wurde ihnen in der ersten Runde des bayrischen Toto-Pokals der traditionsreiche TSV 1860 München zugelost. Am 21. Juli soll es soweit sei. Eigentlich, denn hinter der Partie steht noch ein großes Fragezeichen.
Denn der Münchner Traditionsverein kämpft derzeit um seine Zukunft. Die Lizenzgesellschaft befindet sich in der Vorinsolvenz, der Insolvenzverwalter prüft Rettungsszenarien mit externen Geldgebern. Und dem Klub stehen laut „Bild“ auch nicht genügend Spieler zur Verfügung.
Die neu gegründete Fußballbetriebsgesellschaft hat demnach noch keine Spielerverträge abgeschlossen. Hintergrund ist die große Unsicherheit über die rechtliche Situation und die Frage, welche Aktionen Investor Hasan Ismaik noch plant.
Suche nach einem Ausweg
Aus der U17 dürfen maximal fünf Spieler eingesetzt werden – die U19 und U21 besitzt hingegen ebenfalls keine gültigen neuen Verträge. Nun wird fieberhaft nach einer Übergangslösung gesucht, die es den „Löwen“ erlauben würde, Spieler für das Pokalmatch „anzumieten“. Eine Einigung ist aber noch nicht in Sicht, und die Zeit läuft allmählich davon.
Wenn man bis zum 21. Juli keine Lösung findet und nicht zum Pokalmatch antreten kann, droht eine empfindliche Geldstrafe, die den Verein zusätzlich belasten würde. Es geht also längst um die Zukunft von 1860 München.
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