Antrag eingebracht:

Blauer Vorstoß zu späterem Rasenmähen bei Hitze

Kärnten
08.07.2026 15:05
Porträt von Kärntner Krone
Von Kärntner Krone

Die Hitze beschäftigte den Gemeinderat in Villach. Ein FP-Antrag forderte eine Anpassung der Lärmschutzverordnung.

Der Nachbar, der seinen Rasen am Sonntag oder zu später Stunde mäht – tagtäglich sorgen solche Szenen für Aufsehen in Siedlungen.

Doch gerade an Hitzetagen wäre für viele ein späteres Mähen keine solch große Belastung für den Kreislauf. Die Villacher FP hat daher einen Vorstoß gewagt: In einem Antrag wollte man eine Prüfung und Anpassung der Lärmschutzverordnung erwirken. Es sollte ermöglicht werden, an heißen Sommertagen bis 22 Uhr Rasenmähen zu dürfen.

Bei den politischen Mitbewerbern stieß der Antrag jedoch auf wenig Gegenliebe. „Ich kann die Idee verstehen, doch gibt es Personengruppen, wie kleine Kinder, die auf ein frühes Schlafengehen und Ruhe angewiesen sind“, so Stadtrat Sascha Jabali Adeh (Verantwortung Erde). Zumal gebe es ja die Möglichkeit, die kühleren Morgenstunden zu nutzen.

 Bürgermeister Günther Albel war gleich deutlicher: „Genau solche Anfragen zu späterer Lärmbelästigung beschäftigen uns. Bitte lassen wir die Ruhezeiten der Bürger, wie sie sind, die haben es sich verdient und sie brauchen es.“ Der Antrag blieb mit den Stimmen der FP in der Minderheit.

Ebenfalls in der Minderheit blieb der Antrag der Erde auf einen umfassenden Hitzeschutz in den städtischen Pflichtschulen.

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