Nach nur zwei Saisonen in Liga zwei ist die Lustenauer Austria zurück in der Bundesliga. Mit einem neuen Stadion, das ein echtes Schmuckkästchen geworden ist, allerdings ohne Hauptsponsor. Dennoch haben sich die Vorarlberger für das „Comeback“ in der höchsten Spielklasse gut aufgestellt – wenn auch ganz am unteren Ende des Budgetvergleichs mit den anderen Vereinen.
Kadermäßig ist Austria Lustenau gut unterwegs, bis auf zwei Positionen steht das Team. Ähnlich die Situation, was die Sponsoren betrifft. „Zwar haben wir keinen Hauptsponsor, sind dafür aber sehr breit aufgestellt, haben viele treue Unterstützer“, erklärt Geschäftsführer Vincent Baur, für den die Vorbereitung auf die neue Saison immer die intensivste Zeit ist. Der 44-Jährige ist seit 2013 beim Verein angestellt, seine Aufgabe liegt unter anderem auch in der Koordination der To-dos.
Sponsorenpakte für Unternehmen
Baur betont, dass durch das neue Stadion das Interesse merklich gestiegen sei. „Wir bieten den Sponsoren dadurch einen entsprechenden Mehrwert“, ist er überzeugt. So waren die sieben neuen VIP-Logen rasch vergeben, eine Summe, die dafür bezahlt werden musste, nennt der Geschäftsführer jedoch nicht. „Sie sind vielmehr Teil eines Sponsorenpaketes, das die Unternehmen buchen.“
Eine ordentliche Steigerung
Zudem wurden rund 2000 Saisonkarten – an die bisherigen Abonnenten – in einer ersten Tranche verkauft. Der freie Verkauf startete vor wenigen Tagen. Mit rund sechs Millionen Euro kalkuliert man für die Bundesliga dennoch mit einem Mini-Budget, gegenüber der zweiten Liga bedeutet es aber immerhin eine Steigerung von rund zwei Millionen.
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