Schockdiagnose
Britin (17) hatte seit Geburt einen Hirntumor
Ihre Kopfschmerzen wurden zunächst auf eine Dehydrierung während einer Hitzewelle im Vorjahr bzw. auf Migräne zurückgeführt. Doch der jungen Britin Danielle Andersen ging es immer schlechter. Erst eine Computertomografie-Untersuchung hat den wahren Grund ihres Leidens enthüllt: ein Tumor, der seit der Geburt im Gehirn der Teenagerin gewachsen war.
Es handelte sich um eine intrakranielle Dermoidzyste, einen gutartigen (nicht krebsartigen) angeborenen Hirntumor, der bereits seit ihrer Geburt vorhanden gewesen sein dürfte und geplatzt war. Solche Zysten wachsen meist äußerst langsam und können jahrzehntelang übersehen werden.
Während der OP Schlaganfall erlitten
Der Tumor konnte zwar erfolgreich entfernt werden, doch während des Eingriffs erlitt die 17-Jährige einen Schlaganfall und war auf der linken Seite gelähmt bzw. mit einem Sehverlust konfrontiert. Es folgten Monate der Erholung mit intensiver Rehabilitation und regelmäßigen Kontrolluntersuchungen. Trotz der bleibenden Einschränkungen gelang es Andersen, sich Schritt für Schritt ins Leben zurückzukämpfen.
Besonders bitter war, dass die Teenagerin erst kurz vor der OP die Aufnahme an der Londoner Hochschule für Darstellende Kunst geschafft hatte. Andersens größter Traum drohte zu platzen. Doch ihre Willenskraft und die Unterstützung ihrer Familie haben dazu beigetragen, dass sich die begnadete Tänzerin wieder ins Leben zurückkämpfte. „Meine Physio wird bald vom Tanzen abgelöst“, frohlockte die junge Frau vor Kurzem in einem Interview mit der britischen Tageszeitung „Daily Star“.
Spendenkampagne ins Leben gerufen
Ihre Familie hat auch eine Spendenkampagne auf der Online-Spendenplattform GoFundMe. Denn die weiteren Therapiekosten, die notwendig sind, um auch ganz feine Bewegungen wieder zu lernen, übersteigen die finanziellen Möglichkeiten der Familie.








Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung. Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.