Diversion zu wenig

Causa Ochsenknecht: Prozess geht in nächste Runde

Tirol
08.07.2026 14:23

Paukenschlag in der Gerichtscausa Jimi Blue Ochsenknecht: Der Promi-Spross war im Vorjahr bei einem Prozess in Innsbruck wegen einer nicht bezahlten Hotelrechnung mit einer Geldbuße anstatt einer Verurteilung davongekommen. Das Oberlandesgericht Innsbruck gab nun der Beschwerde der Staatsanwaltschaft Folge: Strafverfahren ist fortzusetzen!

Jimi Blue Ochsenknecht hatte sich im August 2025 vor dem Landesgericht Innsbruck wegen einer nicht bezahlten Hotelrechnung in Höhe von rund 13.800 Euro und somit wegen Verdachts des schweren Betrugs verantworten müssen. Das Gericht hat damals dieses Strafverfahren diversionell erledigt. Sprich: Der Promi-Spross kam mit einer Geldbuße davon.

Staatsanwaltschaft erhob Beschwerde
Gegen diese Entscheidung erhob die Staatsanwaltschaft Innsbruck daraufhin Beschwerde. „Dieser Beschwerde wurde vom Oberlandesgericht Innsbruck nun Folge gegeben“, hieß es am Mittwochnachmittag vonseiten des OLG.

Zitat Icon

Das Verfahren ist nunmehr am Landesgericht Innsbruck fortzusetzen.

OLG Innsbruck

Der Richtersenat habe entschieden, dass „die Verantwortung des Angeklagten und die geleistete Schadensgutmachung nicht ausreichen, um daraus eine von Unrechtsbewusstsein getragene Verantwortungsübernahme abzuleiten. Eine solche ist aber Anwendungsvoraussetzung für die Einstellung des Strafverfahrens im Wege der Diversion“, hieß es weiter.

Prozesstermin noch offen
Gegen die Entscheidung des Oberlandesgerichts Innsbruck könne nun kein Rechtsmittel mehr eingelegt werden. Das Verfahren sei nunmehr am Landesgericht Innsbruck fortzusetzen. Ein Prozesstermin ist zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht bekannt.

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