Bisher gab es im Lungau nur ein einziges Umspannwerk, nämlich in St. Michael. Bei steigender Netzbelastung ist jetzt der Ausbau für eine künftig möglichst stabile Versorgung voll im Gange. In Tamsweg läuft der Bau für ein zweites Werk.
Die Bauarbeiten für das neue Umspannwerk im Gewerbegebiet Mörtelsdorf in Tamsweg laufen gerade auf Hochtouren. Bis Ende des Jahres soll der Rohbau stehen, dann geht es an die Technik im Innenraum. Für 2027 ist schon eine Teilinbetriebnahme vorgesehen, heißt es dazu bei der Salzburg AG. Ganz eingebunden wird die Anlage 2029 sein.
Im Lungau basierte die Versorgung bisher auf einem einzigen Umspannwerk. Bei einem schwankenden Strombedarf und hoher, lokaler Stromproduktion, die eingespeist wird, sind die Netze teilweise überlastet.
Jetzt soll die regionale Versorgung zukunftsfit aufgestellt werden. Parallel zum Umspannwerk wird zwischen Tamsweg und St. Michael noch ein 110-kV-Stromkabel gelegt. Die neue Leitung ist auch eine Schnittstelle zum bestehenden 30-kV-Netz im Bezirk. Damit sei der Lungau dann gut aufgestellt, so der Landesenergieversorger.
Weiterer Plan: In Mauterndorf könnte noch ein drittes Umspannwerk entstehen. Dafür gibt es aber noch keinen Zeitplan.
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