„Absolute Macht“

Kim kontrolliert Waffentests auf Marinezerstörer

Außenpolitik
05.07.2026 10:40
Porträt von krone.at
Von krone.at

Kim rüstet weiter auf: Unter der Aufsicht des Machthabers hat Nordkorea erneut mehrere Waffen getestet. Die Aktion wurde sorgfältig inszeniert. Kim Jong-un versprach zudem, man wolle durch die Tests Nordkoreas Entschlossenheit zum Erlangen „absoluter Macht“ beweisen.

Mit Sonnenhut und aus sicherer Entfernung blickt Kim auf eine emporsteigende Rauchwolke hinab. Wie die staatliche Nachrichtenagentur KCNA am Sonntag berichtete, wohnte der nordkoreanische Machthaber bereits am Freitag dem Abfeuern von Marschflugkörpern sowie dem Einsatz von „Mitteln der elektronischen Kriegsführung“ an Bord des Marinezerstörers „Kang Kon“ bei.

Bilder zeigen Kim umgeben von Funktionären
Auf den Bildern sieht man Kim, wie er die Tests von einem Beobachtungspunkt an der Küste aus, umgeben von Funktionären, verfolgt. Ein weiteres Foto zeigt die „Kang Kon“ beim Abfeuern einer Rakete auf See.

Kim im Sommer-Look.
Kim im Sommer-Look.(Bild: AP)
Der nordkoreanische Machthaber war offensichtlich zufrieden mit den Waffentests.
Der nordkoreanische Machthaber war offensichtlich zufrieden mit den Waffentests.(Bild: AFP/STR)

Schiff war zuvor teilweise gekentert
Bei ihrem feierlichen Stapellauf im Mai vergangenen Jahres war die „Kang Kon“ vor Kims Augen ins Wasser gekippt und teilweise gekentert. Nordkoreas Machthaber machte damals „absolute Nachlässigkeit“ und „Verantwortungslosigkeit“ für den Unfall verantwortlich und ordnete an, die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen. Nach dem Waffentest vom Freitag ordnete Kim laut KCNA an, die Probephase des Zerstörers „verantwortungsbewusst abzuschließen“ und das Schiff binnen zwei Monaten in den Dienst der Marine zu stellen.

Kim treibt Machtausbau voran
Bereits vor zwei Wochen war ein weiterer 5.000 Tonnen schwerer Zerstörer, die „Choe Hyon“, in Dienst der Marine gestellt worden. Bei der Zeremonie dazu bekräftigte Kim seine Absicht, Nordkoreas Marine mit Atomwaffen auszustatten und neue 10.000-Tonnen-Kriegsschiffe bauen zu lassen.

Nordkorea steht wegen seines Atomwaffen- und Rüstungsprogramms unter massiven internationalen Sanktionen. Pjöngjang treibt sein Atomwaffen- und Raketenprogramm dennoch weiter voran. 2023 verankerte Nordkorea seinen Status als Atommacht auch in seiner Verfassung. In den vergangenen Monaten hatte Nordkorea mit neuen Waffentests weltweit Besorgnis ausgelöst.

Loading...
00:00 / 00:00
Abspielen
Schließen
Aufklappen
kein Artikelbild
Loading...
Vorige 10 Sekunden
Zum Vorigen Wechseln
Abspielen
Zum Nächsten Wechseln
Nächste 10 Sekunden
00:00
00:00
1.0x Geschwindigkeit
Loading
Kommentare Banner - Die Stimme Österreichs
Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung. Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.

Top 3
Kostenlose Spiele
Vorteilswelt

Magazine der Kronen Zeitung