Auf Intensivstation

Bub nach Absturz am Berg in kritischem Zustand

Tirol
19.08.2026 12:12

Jener zwölfjährige Urlauberbub, der am Dienstag im Tiroler Ötztal bei einer Bergtour rund 30 Meter über steiles, felsiges Gelände abgestürzt war, liegt nach wie vor in der Innsbrucker Klinik auf der Intensivstation. Der Gesundheitszustand des Kindes sei kritisch, hieß es am Mittwoch.

Der schreckliche Alpinunfall hatte sich am späten Vormittag im Gemeindegebiet von Längenfeld ereignet. Das Vater-Sohn-Gespann aus den Niederlanden war laut Polizei auf einem markierten Wanderweg vom sogenannten „Gänsekragen“ in Richtung Winnebachseehütte unterwegs.

Vater setzte Notruf ab
Auf rund 2500 Metern Höhe stürzte der zwölfjährige Bub dann im Bereich einer Serpentine rund 20 bis 30 Meter über steiles, felsdurchsetztes Gelände, ehe er bewusstlos liegen blieb. Der 46-jährige Vater stieg zu seinem Sohn hinab, leistete Erste Hilfe und setzte einen Notruf ab.

In kritischem Zustand auf der Intensiv
Der schwer verletzte Bub wurde daraufhin von der Crew des Notarzthubschraubers Martin 2 geborgen und in die Universitätsklinik nach Innsbruck geflogen. Von dort hieß es am Mittwoch, dass sich das Kind nach wie vor in kritischem Zustand auf der Intensivstation befinde.

Der geschockte 46-jährige Vater war noch am Dienstag mit dem Polizeihubschrauber in die Klinik nach Innsbruck geflogen worden.

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