Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un hat am Dienstag eine weitere Aufrüstung seines Landes angekündigt. Er warf zudem den USA und Südkorea vor, die Region „an den Rand eines Atomkriegs“ zu bringen und verwies dabei auf die Pläne zum Bau eines Atom-U-Boots für die südkoreanische Armee.
Angesichts solcher Entwicklungen müsse Nordkorea zu seiner Selbstverteidigung die „Abschreckung weiter ausbauen und stärken“, sagte Kim. Der nordkoreanische Machthaber äußerte sich zum Abschluss eines Treffens der in dem abgeschotteten Land regierenden Partei der Arbeit Koreas. Nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur KCNA herrschte dabei Einigkeit, dass der „stetige Ausbau und die Stärkung der Nuklearstreitkräfte“ der einzige Weg sei, um der „unvorhersehbaren internationalen militärischen und politischen Lage aktiv und selbstbewusst zu begegnen“.
„Status als Atommacht nicht verhandelbar“
Kims einflussreiche Schwester Kim Yo Jong hatte Verhandlungen über Nordkoreas Atomprogramm kürzlich eine entschiedene Absage erteilt. „Unser Status als Atommacht ist absolut nicht verhandelbar“, betonte sie vor rund zwei Wochen. Nordkorea werde „keinerlei Drohungen hinnehmen“.
Der UN-Sicherheitsrat hatte wegen Nordkoreas Atomwaffen- und Raketenprogramms zahlreiche Sanktionen gegen das Land verhängt. Pjöngjang treibt sein Atomwaffen- und Raketenprogramm dennoch weiter voran. 2023 verankerte Nordkorea seinen Status als Atommacht auch in seiner Verfassung. In den vergangenen Monaten hatte Nordkorea mit neuen Waffentests weltweit Besorgnis ausgelöst.
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