Laut dem nordkoreanischem Diktator sollen Kriegsschiffe bald mit Atomwaffen bestückt werden. Die Nuklearisierung erfolge „zielstrebig nach Plan“, erklärte Kim Jong Un am Dienstag bei einer Stapellaufzeremonie eines neuen Zerstörers der Klasse „Choe Hyon“.
Nordkorea wolle in den nächsten fünf Jahren jedes Jahr zwei Kriegsschiffe von der Größe des nun in Dienst gestellten 5000-Tonnen-Schiffes bauen. Der neue Mehrzweckzerstörer habe in den vergangenen 14 Monaten erfolgreich militärische Einsatztests abgeschlossen.
Bau noch größerer Kriegsschiffe geplant
„Das Programm zur Ausrüstung der Marine mit Atomwaffen verläuft zielstrebig nach Plan“, sagte Kim. Die Marine sei lange Zeit der schwächste Teil der nordkoreanischen Streitkräfte gewesen, sagte Kim. Zudem kündigte er die baldige Indienststellung eines weiteren 5000-Tonnen-Zerstörers sowie den Bau von strategischen 10.000-Tonnen-Kriegsschiffen an.
Die Nuklearisierung der Marine schreite „auf ihrem eigenen Kurs“ voran und trage zur nuklearen Abschreckung des Landes bei, erklärte der Diktator weiter. Der Bau einer modernisierten Marinebasis sei eine „dringende und wesentliche Aufgabe“. Vertreter der Regierungspartei hätten bereits am Montag Pläne für neue Marinestützpunkte erörtert.
Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung. Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.