







Weil nach dem Riesenbrand neben der Wiener Südosttangente Teile des abgefackelten Gebäudes auf die A23 stürzen könnten, blieb die Autobahn auch am Samstag weitläufig zu. Sonntagfrüh wurde die Strecke wieder in beiden Fahrtrichtungen freigegeben. Mittlerweile ist auch eine Abrissfirma angerückt.
Die Experten des Bundes- und Landeskriminalamts haben die Ermittlungen aufgenommen. Was hat den Riesenbrand in dem Entsorgungsbetrieb in der Donaustädter Deinleingasse am Freitagabend ausgelöst? Eines steht fest: Verletzt oder getötet wurde zum Glück niemand. Denn auf dem Gelände dürften sich bei Ausbruch des Feuers keine Personen befunden haben. Die Rauchwolken waren, wie berichtet, weithin in der Stadt zu sehen.
Laut Feuerwehr brannten zumindest keine giftigen Chemikalien ab. Die Florianijünger standen mit 120 Einsatzkräften und 31 Fahrzeugen im Großeinsatz und konnten ein Übergreifen der Flammen auf das umliegende Gebiet verhindern.
Letzte Löscharbeiten zogen sich bis Samstagvormittag hin. Auf einer Skala von 1 (sehr einfach) bis 10 (äußert schwierig) beziffert ein Feuersprecher den Einsatz gegenüber der „Krone“ mit 7.








Teile der Halle drohen auf Tangente zu stürzen
Die Folgen sind zumindest für den Verkehr gravierend. Weil Teile der völlig ausgebrannten Lagerhalle auf die angrenzende Südosttangente stürzen könnten, bleibt die Autobahn vom Knoten Kaisermühlen bis inklusive dem Stadlauer Tunnel – eine Strecke von fast acht Kilometern – in beiden Fahrtrichtungen gesperrt.
Die Asfinag ging zunächst am Samstag von einer möglichen Freigabe am Sonntagabend aus, die Sperre könnte im ungünstigsten Fall auch länger dauern. „Sicherheit hat für uns oberste Priorität“, so ein Firmensprecher. Zumindest habe das Feuer die A23 selbst bzw. die Lärmschutzwand in diesem Bereich nicht beschädigt, heißt es. Die Sperre betraf einen besonders stark frequentierten Abschnitt der A23. Doch nun konnte die Sperre doch schon früher, nämlich Sonntagfrüh bereits in beiden Richtungen aufgehoben werden.
Eine Abrissfirma rückte noch am Samstag an, um die beschädigte Ruine abzutragen oder zumindest jene Teile zu entfernen, die durch den Wind auf die Tangente geschleudert werden könnten. Wie lange das dauert, bleibt vorerst offen.
Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung. Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.