Die nächste Hitzewelle kommt bestimmt – deshalb gehen Grüne und NEOS in der letzten Schulwoche in die Offensive: In der Landtagssitzung am Donnerstag machen sie zum Thema, wie Oberösterreichs Schulen hitzeresistent gemacht werden könnten. Gefordert ist hier vor allem LH-Stellvertreterin Christine Haberlander.
Für die Schüler in Oberösterreich bricht heute die letzte Woche vor den Sommerferien an. Was die Kinder und Jugendlichen zuletzt wohl mehr beschäftigt hat als der Unterricht, ist die Temperatur in den Klassenzimmern, die vor allem während der großen Hitzewelle Ende Juni vielerorts ins Unerträgliche stieg.
Bereits Ende Mai hatten die Grünen kritisiert, dass die Schulen in OÖ kaum hitzeresistent sind. In einer schriftlichen Anfrage an die zuständige Bildungsreferentin, LH-Vize Christine Haberlander (ÖVP), drängten sie auf entsprechende bauliche Maßnahmen sowie Unterstützung für Schulen bei der Erstellung eigener Hitzeschutzpläne.
„Abwarten geht nicht mehr“
Noch bevor Haberlanders Anfragebeantwortung eingelangt ist, kommt das Thema nun am Donnerstag in der letzten Landtagssitzung vor dem Sommer erneut aufs Tapet: Gemeinsam mit den NEOS bringen die Grünen einen Antrag ein, in dem sie von der Landesregierung einen konkreten Plan fordern, wie „Pflichtschulen und Kinderbildungs- und -betreuungseinrichtungen hitzefit gemacht werden“ sollen. „Abwarten geht nicht mehr. Viele Schulen sind hitzebedingt de facto funktionsunfähig“, urteilt die Klimaschutzsprecherin der Grünen, Anne-Sophie Bauer.
Neos-Abgeordnete Julia Bammer doppelt am Donnerstag in einer mündlichen Anfrage auf: „Wie stellt das Land sicher, dass es unsere Bildungsstandorte klimaresilient macht?“, will sie vorab von Haberlander wissen.
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