Bei einer Wanderung mit dem Hund kam es am Samstag in Ebensee (OÖ) zu einem dramatischen Vorfall. Der Vierbeiner wurde von einer Kreuzotter gebissen und geriet dadurch in Lebensgefahr. Sein Körper schwoll an und er konnte nicht mehr laufen – die verzweifelten Besitzer setzten einen Notruf ab. Ein Polizeihubschrauber kam geflogen und brachte den Mischling ins Tal, von wo er zum Tierarzt transportiert werden konnte.
Ein 63-Jähriger aus Ebensee und seine Ehefrau wollten am Samstag mit ihrem Mischlingshund eine Wanderung vom Offensee in Richtung Rinnerkogel unternehmen. Auf halbem Weg zwischen der Rinnerhütte und dem Wildensee wurde ihr Hund aber plötzlich von einer giftigen Schlange – vermutlich einer Kreuzotter – gebissen.
Die Pfote des Vierbeiners schwoll massiv an und sein Kreislaufzustand verschlechterte sich zunehmend, sodass sich der etwa 35 Kilogramm schwere Hund nicht mehr fortbewegen konnte.
Notruf abgesetzt
Das 63-jährige Herrl alarmierte per Notruf die Polizei und bat um Hilfe. Nach Abklärung des Sachverhalts kam die Crew des Polizeihelikopters „Libelle“ zu dem schwer verletzten Tier geflogen.
Mit mehreren anwesenden Ersthelfern konnte der Hund in den Hubschrauber transportiert und gemeinsam mit seinem Frauerl aus dem alpinen Gelände ins Tal geflogen werden. Der 63-Jährige Besitzer brachte den Vierbeiner anschließend mit dem Auto zu einem Tierarzt nach Bad Ischl, wo er medizinisch versorgt werden konnte.
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