Maßnahmen gefordert

Was tun gegen Hitze in Schulen und Altersheimen?

Oberösterreich
01.06.2026 14:00

Seit vergangenem Sommer hat Oberösterreich einen Hitzeschutzplan, der unter anderem darauf abzielt, die Bevölkerung und vor allem vulnerable Gruppen für Hitze zu sensibilisieren. Konkrete Hitzeschutzmaßnahmen, etwa für Schulen oder Altersheime, finden sich darin nicht. Genau solche fordern nun die Grünen im Landtag.

Als „Risikogruppen“ werden im Oö. Hitzeschutzplan, den das Land vergangenen Juli erstellte, unter anderem Babys und Kleinkinder sowie über 65-Jährige genannt – und auch begründet, warum das so ist. Konkrete Empfehlungen oder Vorgaben zum Thema Hitzeschutz etwa für Kindergärten, Volksschulen oder Altenheime gibt es nicht. 

Anfragen an Haberlander und Dörfel
Angesichts des trockensten Frühjahrs in Österreich seit Messbeginn und der hohen Temperaturen im Mai fordern nun die Grünen genau das. Landtagsabgeordnete Anne-Sophie Bauer richtet dazu schriftliche Anfragen an die jeweils zuständigen Regierungsmitglieder, Bildungsreferentin Christine Haberlander und Soziallandesrat Christian Dörfel (beide ÖVP).

Beschattung und Entsiegelung
Ziel der Anfragen: Das Land solle für die oben genannten Einrichtungen gezielt bauliche Hitzeschutzmaßnahmen fördern – etwa Beschattungselemente, bessere Lüftungssysteme und Entsiegelungen rund um die Einrichtungen. Zudem sollten Kindergärten, Schulen und Pflegeheime bei der Erstellung eigener Hitzeschutzpläne unterstützt werden, sagt Bauer. „Infokampagnen alleine schützen betroffene Menschen nicht vor der brütenden Hitze. Worte spenden ihnen weder Kühle noch Schatten. Das tun nur konkrete Maßnahmen.“

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