Es sind außergewöhnliche Plüschtiere, die Alla Raidl aus Köttmannsdorf kreiert. Und die sind so besonders, dass die Künstlerin bei Teddybären-Weltmeisterschaften mehrmals den 1. Platz holte. Nun will sie mit ihren geschichtlichen Bären die Oper wieder schmackhaft machen und in einer künstlerischen Art näherbringen.
Ihre plüschigen Meisterwerke sind Prominente aus der Weltgeschichte. „Unter meinen Werken sind ein Pharao, der spanische König, der Sonnenkönig oder Papageno von der Zauberflöte zu finden“, erzählt die 56-jährige Köttmannsdorferin.
Beim Anblick ihrer Kunstwerke ist schnell zu erkennen: Die Künstlerin steckt viel Liebe, Leidenschaft, Genauigkeit und Zeit in ihren handgefertigten Werken. Nicht umsonst gewinnt sie Jahr für Jahr bei den Wettbewerben. „Und jetzt habe ich es sogar geschafft, dreimal in Folge den Oscar in der Teddybären-Welt zu erobern“, freut sich die 56-Jährige, die heuer unter mehr als 200 Teilnehmern aus aller Welt die einzige Vertreterin Österreichs bei der Bären-Fachmesse in Deutschland war.
Doch die Künstlerin will mit ihren hochwertigen Plüschtieren etwas bewirken. „Ich will die Oper für Menschen wieder attraktiver machen“, erzählt Raidl über ihr Vorhaben und glaubt, es mit den geschichtlichen Teddybären zu schaffen. Dafür kreierte sie sogenannte Opern-Teddybären wie Papageno, Turandot, Escamillo, Don Quijote, Maria Stuart, Pique Dame, Walküre. „Mit meinen Werken kann man den Interessierten die Rollen großer Operncharaktere so besser näherbringen. Jedes Exponat dient als Schlüssel zum Verständnis des Musikwerks durch visuelle und haptische Erlebnisse.“ Für Raidl ist die Oper kein didaktisches Ziel, sondern eine künstlerische Sprache. Wenn meine Arbeiten dazu beitragen, dass junge Menschen sich wieder für Oper interessieren, ist das ein schöner Nebeneffekt.“
Die Kärntnerin will ihr Projekt in Museen, Opernhäusern, Galerien und auch in Schulen umsetzen. „Der Teddybär ist ein altersübergreifendes Symbol des Vertrauens, das jeden Betrachter anspricht.“
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