Zuschauer bei der WM

ÖFB-Pechvogel bricht bei Interview in Tränen aus

Emotionale Szenen nach dem WM-Aus gegen Spanien: ÖFB-Pechvogel Christoph Baumgartner, der wegen einer Verletzung beim Großereignis zusehen musste, brach nach der 0:3-Niederlage in Tränen aus.

Im ServusTV-Interview analysierte Christoph Baumgartner nach Schlusspfiff das WM-Abschneiden der Österreicher. Dann stockte plötzlich seine Stimme. „Ich habe das Turnier leider nicht so miterleben dürfen, wie ich es gewollt hätte“, flossen „Baumi“ die Tränen über die Wangen.

Christoph Baumgartner absolvierte im WM-Camp einen Teil seiner Reha.
Christoph Baumgartner absolvierte im WM-Camp einen Teil seiner Reha.(Bild: APA/APA-Images / APA / GEORG HOCHMUTH)

Baumgartner hatte sich am 1. Juni beim Aufwärmen vor der WM-Generalprobe gegen Tunesien (1:0) verletzt. Die bittere Diagnose: schwere Muskelverletzung im Oberschenkel-Adduktorenbereich. Dennoch reiste der Leipzig-Legionär als moralische Unterstützung zur WM mit, „coachte“ sogar von der Seitenlinie.

Baumgartner „coachte“ von der Seitenlinie.
Baumgartner „coachte“ von der Seitenlinie.(Bild: GEPA)

„Eine tolle Erfahrung“
Im Sechzehntelfinale war Spanien eine Nummer zu groß. Trotz des Verletzungsschocks sei die WM „eine tolle Erfahrung“ gewesen, konnte Baumgartner wenig später schon wieder strahlen.

Und der 26-Jährige kündigte an: „Wir werden das aufarbeiten und stärker zurückkommen. In zwei Jahren haben wir eine EURO und in vier Jahren wieder eine WM – darauf freue ich mich!“

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