„Schlägt sich tapfer“

Angst kehrt zurück! Aufregung um Olympia-Heldin

Ski Nordisch
18.08.2026 18:32
Porträt von krone Sport
Von krone Sport

Im Februar hat sich Frida Karlsson zwei Olympia-Goldmedaillen gesichert, zudem hat sie zuletzt ein Liebesgeheimnis gelüftet – und doch ist eine große Angst in ihr Leben zurückgekehrt. Denn sie wird derzeit von einem düsteren Kapitel ihrer Vergangenheit wieder eingeholt. 

Sportlich hat Langläuferin Karlsson längst Legenden-Status erreicht und auch privat läuft eigentlich alles nach Plan. Denn erst vor Kurzem hat die Schwedin ihre Beziehung mit Schauspieler Simon Lööf publik gemacht. Und doch sind nun wieder dunkle Wolken über ihrem Leben aufgezogen.

Frida Karlsson hat sich in diesem Jahr zwei olympische Goldmedaillen gesichert.
Frida Karlsson hat sich in diesem Jahr zwei olympische Goldmedaillen gesichert.(Bild: AFP/TERJE PEDERSEN)

Denn ein Stalker, der Karlsson in den vergangenen Jahren das Leben zur Hölle gemacht hat, ist zurückgekehrt. Dabei war der 64-Jährige vor einem Jahr von einem Gericht zu einer Bewährungsstrafe und einer Geldbuße verurteilt worden. Auch ein Kontaktverbot wurde verhängt.

Über 7000 Fotos der Athletin
Hintergrund: Der Mann hatte sich den Kontakt der Spitzen-Athletin besorgt und ihr Unmengen an SMS geschickt, sie über 200 Mal angerufen und auf seinem Handy über 7000 Fotos von Karlsson gespeichert. Die Schwedin sagte aus, dass sie sich in ihrem Haus nicht mehr sicher fühlte. 

Nach der Verurteilung schien zunächst Ruhe einzukehren. Doch diese war offenbar trügerisch, wie „Expressen“ berichtet. Denn der Mann soll sein Stalking mittlerweile wieder fortgeführt haben. Telefonisch, per SMS und auf Instagram soll er versucht haben, die 27-Jährige zu kontaktieren. 

Die Polizei wurde verständigt, doch der 64-Jährige habe keine Einsicht gezeigt. „Ich wüsste nicht, dass gegen mich ein Kontaktverbot verhängt wurde“, wird er von „Expressen“ zitiert. Deshalb wird gegen ihn jetzt erneut Anklage erhoben. Für Karlsson eine äußerst schwierige Situation. „Sie schlägt sich tapfer. Sie hat vor allem Angst vor dem Verfahren, da unser Rechtsweg unglaublich kompliziert ist“, erklärt ihre Mutter. Im Spätherbst soll es zur Gerichtsverhandlung kommen. 

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