Gegen den Wiener Immobilienkonzern Soravia war wegen des Verdachts auf Betrug und Untreue ermittelt worden. Im Fokus stand hier ein Projekt der Firma in St. Christoph am Arlberg. Nun wurden die Ermittlungen eingestellt.
Der Vorwurf lautete auf den Abzug von Geldern aus der Betreiberfirma des „Hospiz am Arlberg“ in St. Christoph in Tirol, welches Soravia seit einigen Jahren zur Gänze gehört.
Soravia hatte die Vorwürfe stets bestritten. Nun bestätigte die ermittelnde Staatsanwaltschaft Graz gegenüber der „Presse“, dass sich kein Anfangsverdacht erhärtet hatte.
Hintergrund dürften Verzögerungen bei der Sanierung des Hotels sein, welche bei Investoren auf Unverständnis gestoßen waren. In der Einstellungsbegründung der StA Graz heiß es dazu salopp, es sei „der allgemeinen Lebenserfahrung zuzurechnen, dass es bei Bauarbeiten zu Verzögerungen kommen kann“.
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