Nach den rassistischen Beleidigungen gegen einige Spieler der Fußball-Nationalmannschaft hat der niederländische Verband Anzeige beim Generalstaatsanwalt der Niederlande erstattet.
„Es ist leider nie möglich, lückenlos zu sein, jede rassistische Reaktion zu erkennen und zu sanktionieren, aber der KNVB ist sehr darum bemüht, ein ganz deutliches Signal zu senden: Es gibt Grenzen, und wer sie überschreitet, muss mit Konsequenzen rechnen“, hieß es in einer Mitteilung.
Das Oranje-Team war bei der Fußball-WM im Sechzehntelfinale im Elfmeterschießen an Marokko gescheitert. Dabei hatten Justin Kluivert, Quinten Timber und Crysencio Summerville verschossen und waren danach in den sozialen Netzwerken zum Teil rassistisch beleidigt worden.
Das Trio schloss deshalb die Kommentarfunktionen in den jeweiligen Accounts. „Fußball bringt Millionen verschiedene Menschen zusammen und Diskriminierung sorgt für das Gegenteil. Das widerspricht also allem, wofür der Fußball steht“, hieß es in einer Stellungnahme des Verbands am Tag nach dem WM-Aus. Nun seien bereits einige Posts bei X gelöscht worden.
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