Ob Kindergarten oder Gasthof: In etliche Gebäude stiegen 19 Jahre Jugendliche ein, um nach Wertsachen zu suchen – mal allein, mal zu zwei oder zu dritt. Auch Autos hatte das Trio im Visier. Die Staatsanwaltschaft sprach beim Prozess von rund 70 Einbrüchen.
Einen frühen Start in ein kriminelles Leben setzten drei erst 19 Jahre alte Jugendliche: Rund 70 Einbrüche warf die Staatsanwaltschaft dem Trio bei einem Prozess diese Woche im Salzburger Landesgericht vor. Allein, zu zweit oder auch zu dritt brachen sie binnen zwei Monaten im Herbst 2025 etliche Pkw auf, stahlen daraus Wertsachen.
Sie machten auch vor Kindergärten, sozialen Einrichtungen oder Vereinsräumen nicht Halt und stiegen in etliche Gebäude ein. Tatorte fanden sich in der Stadt Salzburg, im Flachgau und Tennengau. Vor Gericht legten alle drei ein Geständnis ab.
Zwei der drei Angeklagten sind schon mehrfach vorbestraft. Für die beiden setzte es unbedingte Haftstrafen: Einer erhielt sechs Monate als Zusatzstrafe zu bereits verhängten zwei Jahren Haft. Der zweite 19-Jährige muss 18 Monate unbedingt absitzen. Der dritte Jugendliche, als einziger noch unbescholten, bekam ein Jahr auf Bewährung.
Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung. Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.