Der Gastro-Rückgang trifft auch Stiegl: Die Salzburger Brauerei gibt drei Logistikstandorte außerhalb des Bundeslandes ab. Kündigungen sind nicht ausgeschlossen, viele Beschäftigte sollen aber von Partnern übernommen werden. In Salzburg soll zugleich investiert werden.
Bei Stiegl wird umgebaut: Die Salzburger Brauerei zieht sich aus Teilen ihrer Logistik in Tirol und Oberösterreich zurück. Hintergrund ist das deutlich schwächere Geschäft mit der Gastronomie. Betroffen sind die Standorte Wörgl, Inzing und Asten.
Wörgl und Asten sollen verkauft werden, Inzing soll vermietet werden. Für die Beschäftigten wird an Übernahmen durch Logistikpartner und Sozialplänen gearbeitet, Kündigungen sind aber nicht ausgeschlossen.
In Maxglan wird investiert
Stiegl argumentiert, dass in manchen Regionen dauerhaft weniger Ressourcen für die Gastro-Belieferung gebraucht werden. Salzburg bleibt dagegen Kernstandort: In Maxglan will das Unternehmen bis 2030 einen hohen zweistelligen Millionenbetrag investieren. Auch Wildshut soll als Forschungs- und Entwicklungszentrum ausgebaut werden.
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