23 Fahrräder im Wert von knapp unter 50.000 Euro hat eine Bande in der Mozartstadt gestohlen und am Balkan verscherbelt. Vier Serben zwischen 20 und 31 Jahren legten wegen schweren gewerbsmäßigen Diebstahls am Mittwoch im Landesgericht Salzburg ein Geständnis ab.
Zwei weitere mitangeklagte Serben, die als Hehler die Beute verkauften, erschienen nicht zum Prozess am Mittwoch im Landesgericht – gegen sie besteht nämlich ein Einreiseverbot. Die Bande agierte zwischen 4. und 31. März in der Stadt. In unterschiedlicher Zusammensetzung stahlen sie Fahrräder: teils aus Tiefgaragen, teils aus Kellerabteilen, teils handelte es sich um teure E-Fahrräder. Meist knackten sie die Schlösser auf. Das Motiv bei allen vier: Geldnot!
„Eine klassische Form von Kriminaltourismus“, betonte der Richter und verurteilte die Angeklagten zu (teilweise teilbedingten) Haftstrafen zwischen 18 und 12 Monaten. Zwei Urteile sind bereits rechtskräftig, die anderen beiden noch nicht.
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