Komplett aus dem Nichts hat ein Team aus 80 JKU-Hochschülern ein eigenes Rennauto für die Formula Student entwickelt. Der strombetriebene Allrad-Bolide hat fast so viele PS wie Kilo und sagenhafte 1600 Newtonmeter Drehmoment. Damit planen die Studenten, ab Mitte Juli der Konkurrenz um die Ohren zu fahren.
Fast 190 PS Systemleistung, sagenhafte 1600 Newtonmeter Drehmoment – und das bei nur knapp über 200 Kilo Leergewicht! Alleine beim Notieren dieser Werte kann einem schwindlig werden. Es handelt sich dabei um den Formula-Student-Rennwagen des JKU Racing Teams, der mit „Mercury“, einen passend planetaren Namen verpasst bekam.
Vollgas bei Entwicklung
Nicht erst bei den Bewerben geben die Linzer mit dem allradbetriebenen Stromer-Monster Vollgas: „Unser Team wurde erst im Mai 2025 gegründet. Vor rund einem Jahr haben wir bei null mit der Entwicklung begonnen, und jetzt ist es fast fertig“, so Teamchef Christian Lurger (25). Sehr ambitioniert: „Die Kombination aus Elektro und Allradantrieb ist viel komplizierter als ein hinterradgetriebener Verbrenner“, erklärt der Mechatronik-Masterstudent, der als Zweitstudium Recht und Wirtschaft für Techniker studiert.
Letzte Tests stehen bevor
Rund 80 Studierende sind an dem Projekt beteiligt. Das Rennteam wird im ersten Jahr noch finanziell von der Uni unterstützt, trifft Entscheidungen aber unabhängig. Der erste Bewerb findet am 9. Juli in der Schweiz statt, bis dahin stehen noch einige Tests an.
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