Im Wildpark vom Schloss Mageregg erhielten 279 Jungjäger ihre Zeugnisse verliehen. Sie haben die anspruchsvolle „Grüne Matura“ bestanden.
Das Jagen fasziniert die Kärntner, das zeigen die aktuellen Zahlen rund um die Jagdprüfung: 361 Frauen und Männer sind heuer zur Jagdprüfung angetreten. 279 haben sie bestanden. Davon war 86 Frauen.
„Der Stand der Jägerschaft steigt deutlich – in den Mitgliederzahlen, im Frauenanteil und in der Wertschätzung, die die Gesellschaft und vor allem die Jugend diesem Handwerk entgegenbringt. Insgesamt nimmt das Interesse an Wald, Wild und Natur spürbar zu und die Kärntner Jägerschaft ist stolz, zu dieser Entwicklung beizutragen“, so Kärntens Landesjägermeister Walter Brunner.
Die Jagdprüfung gilt als eine schwierige Reifeprüfung mit einem umfassenden Lernstoff. Bei der theoretischen Prüfung werden sechs fachübergreifende Prüfungsstationen bewertet. Dazu zählen unter anderem Gesetze, Naturschutz, Wildbrethygiene, Öffentlichkeitsarbeit, Wald- und Feldbau.
Umfassende Theorie
Bei einem positiven Abschluss der Theorie wartet dann die praktische Prüfung im Schießstand. Dabei wird die richtige, verantwortungsvolle und sichere Handhabung mit der Waffe geprüft. Natürlich wird die Treffsicherheit kontrolliert.
Die Jagdausübung umfasst aber deutlich mehr, als Wildtiere zu erlegen. Wildhege, Schutz und die nachhaltige Bewirtschaftung des Jagdreviers zählen zu den Kernkompetenzen der Jäger. Sie haben einen Überblick über den Gesundheitszustand des Wildes in ihrem Revier oder helfen, Kitze vor dem brutalen Mähtod zu bewahren.
„279 neue Jäger sind ein starkes Zeichen für die Zukunft der Jagd in Kärnten. Für den jagdlichen Weg wünsche ich viel Erfolg, Freude und ein kräftiges Waidmannsheil!“, gratulierte Landeshauptmannstellvertreter Martin Gruber den neuen Jägern.
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