Die „Krone“ berichtete über den Großbrand bei einem landwirtschaftlichen Anwesen in Anthering in Salzburg: Freitagabend war das Feuer ausgebrochen, bis Samstagnachmittag löschten mehr als 150 Floriani-Jünger. Doch eine Ursache konnte nicht gefunden werden, heißt es nun von der Polizei: Nur eine vorsätzliche Brandstiftung wird ausgeschlossen.
Wo kam der Funke her? Diese Frage könnte nach dem Großbrand in Anthering unbeantwortet bleiben. Auf Brände spezialisierte Ermittler suchten seit dem „Brand aus“ mit Brandspürhunden nach dem Auslöser. Ohne Erfolg, wie es auf Nachfrage der „Krone“ der Polizei heißt: Eine mögliche technische Ursache könne aufgrund der immensen Zerstörung nicht lokalisiert werden. Nur eines konnte die Exekutive bestätigen: „Es gibt keine Hinweise auf eine vorsätzliche Tathandlung.“
Flammen zerstörten Stallgebäude
Die Flammen zerstörten das Stallgebäude und beschädigten das angrenzende Wohnhaus. Mit Folgen: Das Haus ist nicht mehr bewohnbar. Die Höhe des Schadens schätzt die Polizei auf rund eine Million Euro.
166 Feuerwehrleute und 22 Fahrzeuge von sechs Feuerwehren standen etliche Stunden – auch wegen der schwierigen Nachlöscharbeiten – im Einsatz, sogar das Großtanklöschfahrzeug der städtischen Berufsfeuerwehr war vor Ort. Die Alarmstufe 3 wurde ausgegeben. Erst am Samstag gegen 15 Uhr konnte „Brand aus“ gegeben werden, berichtete der Flachgauer Feuerwehr-Chef Klaus Lugstein.
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