Wirte ärgerten sich über die frühe Sperrstunde beim Salzburger Stadtdest. Um 22 Uhr wurde an den drei Festtagen jeweils der Stecker gezogen. Bürgermeister Bernhard Auinger (SPÖ) verweist auf behördliche Auflagen und erwägt künftig aber Anpassungen.
Der Asphalt in der Stadt glühte, die Sonne brannte vom Himmel, 36 Grad Celsius zeigte das Thermometer am Samstagnachmittag. Grund für viele Salzburger, das aufgeheizte Stadtzentrum zu meiden. Zum Stadtfest, das von Freitag bis Sonntag dauerte, zog es die Massen deshalb erst nach Sonnenuntergang.
Doch der Spaß war nur von kurzer Dauer: um 22 Uhr war jeweils Sperrstunde angesagt. Nicht nur zum Ärger der Besucher, sondern auch einiger Wirte. Sie sahen ein starkes Geschäft dahinschmelzen.
Gastronomen machten ihrem Unmut in den sozialen Medien Luft – und trafen einen wunden Punkt. Auch an Stadt-Bürgermeister Bernhard Auinger (SPÖ) ging die Kritik an der frühen Sperrstunde nicht spurlos vorbei. „So eine Großveranstaltung muss lange im Voraus genehmigt und abgenommen werden. Deshalb sind kurzfristige, wetterbedingte Änderungen nicht mehr möglich“, erklärte sich Auinger.
Er wolle sich aber für das nächste Stadtfest Hallein zum Vorbild nehmen. Dort war erst um zwei Uhr in der Früh Sperrstunde. „Wenn es in Hallein möglich ist, warum sollte es nicht auch bei uns möglich sein“, räumte Auinger ein und kündigte Anpassungen an.
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