Spanien und Kap Verde in der Gruppe H sowie Belgien und Ägypten in Pool G haben sich am Freitag aus eigener Kraft für das Fußball-WM-Sechzehntelfinale qualifiziert. Dazu lösten mit Senegal und Paraguay zwei weitere Teams ihr Ticket als einer der besten acht Gruppendritten. Schlimmstenfalls über diesen Weg werden auch Portugal (K), England und Ghana (L) weiterkommen, sie konnten aufgrund des Ausgangs der Freitagsspiele schon vor ihren letzten Partien am Samstag jubeln.
Spanien sicherte sich den Gruppensieg mit einem 1:0-Erfolg in Guadalajara gegen Uruguay. Spielentscheidend war ein Patzer von Tormann Fernando Muslera bei einem Schuss von Alex Baena (42.). Im Sechzehntelfinale wartet auf die Iberer, die im Turnierverlauf noch ohne Gegentor sind, der Zweite der Gruppe J, also Österreich oder Algerien. Gespielt wird am Donnerstag (21.00 Uhr) in Los Angeles. Auf WM-Debütant Kap Verde wartet nach dem dritten Remis, einer Nullnummer gegen Saudi-Arabien in Houston, nun Titelverteidiger Argentinien.
Belgien schnappte sich noch Rang eins
Belgien wurde dank eines 5:1 gegen Neuseeland in Vancouver noch Erster, hielt die punktgleichen Ägypter auf Distanz. Leandro Trossard (28., 50.), Kevin de Bruyne (66.), Romelu Lukaku (86.) und Alexis Saelemaekers (94.) sorgten für klare Verhältnisse zugunsten der „Roten Teufel“, die nun auf einen Dritten treffen. Ägypten kennt den Gegner schon, die „Pharaonen“ messen sich bei ihrer K.o.-Phasenpremiere bei der vierten WM-Teilnahme mit Australien. Gegen den Iran, der noch im Rennen um ein Aufstiegsticket ist, zitterten sie in Seattle ein 1:1 über die Zeit.

Mit dem Punktemaximum stieg Frankreich auf. „Les Bleus“ entschieden mit einem 4:1 gegen Norwegen auch die dritte Gruppe-I-Partie für sich. Die Skandinavier waren allerdings in Boston nur mit einer „B-Elf“ angetreten, die Stars um Erling Haaland saßen nur auf der Bank. Von dort sahen sie u.a. einen Triplepack von Weltfußballer Ousmane Dembele (7., 20., 32.). Norwegen bekommt es nun mit der Elfenbeinküste zu tun, der zweifache Weltmeister Frankreich mit Schweden. Der drittplatzierte Senegal erfuhr erst Stunden nach dem 5:0 gegen den Irak in Toronto vom Aufstieg.
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