Viermal hatte der Vorarlberger Julius Scherrer bereits in der Junioren- bzw. U23-Klasse zugeschlagen und sich das rot-weiß-rote Meistertrikot geschnappt. Nun konnte der 22-Jährige erstmals auch in der Eliteklasse triumphieren. Bei den Shorttrack-Titelkämpfen in Koppl ließ der Heeressportler den Rest des Feldes bei brütender Hitze hinter sich.
„Ich vertrage die Hitze eigentlich ganz gut und das hilft an einem Tag wie diesem schon sehr“, lächelte Julius Scherrer, nachdem er am Freitag bei den österreichischen Staatsmeisterschaften im Shorttrack (XCC) in Koppl Lukas Hatz und Mario Bair in der Schlussrunde auf dem letzten steilen Anstieg abhängen konnte. „Ich war tatsächlich etwas überrascht, weil am Anfang des Rennens habe ich mich nicht so gut gefühlt. In der letzten Runde konnte ich dann aber nochmals all out gehen und es hat geklappt.“
Hochdekoriert in der Vergangenheit
Für Scherrer, der sich in den vergangenen beiden Jahren jeweils Silber bei den XCC-Staatsmeisterschaften geholt hatte, war es der erste Titelgewinn in der Eliteklasse. Bei den Junioren hatte er sich 2021 aber ebenso das rot-weiß-rote Meistertrikot im olympischen Bewerb (XCO) gesichert, wie in den Jahren 2022, 2024 und 2025 in der U23-Kategorie.
Taktik entscheidend
Dementsprechend groß war die Freude beim Privatfahrer, zumal die Favoritenrollen vor dem Start absolut unklar waren. „Beim Shorttrack kann man nie sagen, der ist der Beste, weil immer alles passieren kann. Da ist alles so eng und am Schluss kommt so viel auf die Taktik an“, erklärt der Übersaxner.
Auch bei den Damen Premierensiegerin
Den Sieg bei den Damen sicherte sich die 24-jährige Tamara Wiedmann ebenfalls ihren ersten Titel in der Eliteklasse. Die Tirolerin setzte sich vor Nadja Heigl und Sophia Knaubert durch. Die beiden RV-Dornbirn-Riderinnen Nora Fischer und Angelina Hinder kamen auf die Ränge vier bzw. sechs.
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