Zwei Megawatt Leistung

Neuer Batteriespeicher für Kelag-Kraftwerk Schütt

Kärnten
26.06.2026 16:00

Die Kelag investierte drei Millionen Euro in einen neuen Batteriespeicher. Dieser ergänzt das Laufwasserkraftwerk Schütt, soll die Versorgungssicherheit erhöhen und das Stromnetz stabilisieren.

Dass die Energiewende eine Herausforderung für die bestehende Strominfrastruktur darstellt, ist mittlerweile bekannt. So setzt auch die Kelag Maßnahmen, um dieser neuen Herausforderung Herr zu werden.

Drei Millionen Euro investiert
Das Laufwasserkraftwerk Schütt wurde daher nun erweitert. „Der erste Kelag-Batteriespeicher spielt eine wichtige Rolle bei der effizienten Nutzung erneuerbarer Energie aus Wasserkraft“, betont Kelag-Vorstand Reinhard Draxler. „Wir erhöhen damit die Flexibilität unserer Erzeugungsanlagen und stärken die Versorgungssicherheit.“ Innerhalb eines Jahres wurde das Drei-Millionen-Euro-Projekt an der Gail umgesetzt.

Reinhard Antolitsch, Bürgermeister Arnoldstein, Landesrat Sebastian Schuschnig, ...
Reinhard Antolitsch, Bürgermeister Arnoldstein, Landesrat Sebastian Schuschnig, Kelag-VorstandReinhard Draxler, Philipp Lobnig, CFO neoom, Thomas Eiper, Andritz-Projektleiter und Christian Rupp, Kelag Leitung Erzeugung (vl)(Bild: Kelag/Henry Welisch)

In Spitzenzeiten, wenn PV-Anlagen viel Strom liefern, kann so Energie gespeichert und später bei größerem Bedarf wieder ins Netz eingespeist werden. „Solche innovative Projekte zeigen, wie wir bestehende erneuerbare Energien noch effizienter und flexibler nutzen können“, erklärt Landesrat Sebastian Schuschnig.

Vier Megawattstunden Strom
Der Speicher verfügt über eine Leistung von zwei Megawatt, kann vier Megawattstunden Strom speichern. „Wir haben ein System geschaffen, das nicht nur schnell auf Netzanforderungen reagiert, sondern gleichzeitig die mechanische Belastung der Wasserkraftanlage deutlich reduziert“, so Nikolas Iwan, CEO von neoom, eine Spezialfirma aus Oberösterreich, die mit dem Anlagenbauer Andritz Hydro das Projekt für die Kelag realisiert hat. „Das markiert einen bedeutenden Schritt in Richtung einer nachhaltigen und stabilen zukünftigen Energieversorgung“, erklärt Andritz-Projektleiter Thomas Eiper.

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