Florianis im Einsatz

Wohnwagen in Flammen: Schlimmeres verhindert

Kärnten
19.08.2026 12:03
Porträt von Kärntner Krone
Von Kärntner Krone

Am Mittwochmorgen stand auf einem Campingplatz in Dobein in Kärnten ein Wohnwagen in Flammen. Feuerwehren konnten ein Übergreifen auf weitere Wohnwagen und Zelte verhindern.

Am Mittwoch heulten um 8.53 Uhr in der Gemeinde Keutschach am See die Sirenen. Sofort rückten die Einsatzkräfte der Feuerwehren Keutschach und Reifnitz zum Campingplatz in Dobein aus. Ein 71-Jähriger deutscher Dauercamper hatte den Geruch von verbranntem Kunststoff wahrgenommen. „Nach kurzer Ursachensuche sah er wie weißer Rauch aus dem Bereich der Landstromanschlussbuchse des derzeit unbewohnten Wohnwagens seines Stellplatznachbarn kam“, berichtet die Landespolizeidirektion Kärnten.

Ein Übergreifen der Flammen wurde verhindert
Mit insgesamt 15 Handfeuerlöschern versuchten der Deutsche und weitere Camper das Feuer einzudämmen. „Bereits auf der Anfahrt war die starke Rauchentwicklung sichtbar“, berichtet die FF Keutschach. Als die Florianis am Campingplatz eintrafen, stand der Wohnwagen in Vollbrand. 

Schon von weitem konnte der Brand wahrgenommen werden.
Schon von weitem konnte der Brand wahrgenommen werden.(Bild: FF Keutschach)
Zwei Feuerwehren kämpften gegen die Flammen.
Zwei Feuerwehren kämpften gegen die Flammen.(Bild: FF Keutschach)

Sofort begannen die Ehrenamtlichen mit der Bekämpfung des Feuers. „Es wurde umgehend unter Atemschutz mit dem Löschangriff begonnen. Somit konnte ein Übergreifen der Flammen auf umliegende Wohnwagen und Zelte verhindert werden“, berichtet die FF Keutschach. Die Nachlöscharbeiten bis in den späten Vormittag. 

„Als Brandursache wird ein technischer Defekt am Unterverteiler des betroffenen Wohnwagens angenommen. Eine beabsichtigte oder fahrlässige Brandherbeiführung kann, unter Einbeziehung aller subjektiven und objektiven Brandentstehungsmöglichkeiten, nach derzeitigem Ermittlungsstand ausgeschlossen werden“, informiert die Landespolizeidirektion Kärnten. Personen wurden weder verletzt noch gefährdet – die Schadenssumme ist noch nicht bekannt. 

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