Mit Promi-Patin

Dieses „Brötchen“ wird gerade zum Internet-Star

Deutschland
24.06.2026 21:30

Zwischen Krisen und Krieg darf es hin und wieder auch etwas Herzerwärmendes sein – und der Zoo in Berlin hat hier aktuell genau das Richtige auf Lager. Anfang Mai wurde dort ein Zwergflusspferd-Baby geboren. Nun erobert „Brötchen“ das Internet. 

Tierbabys sind per se schon Publikumsmagneten – das Zwergflusspferd „Brötchen“ setzt da noch einen drauf. Am 9. Mai erblickte das Jungtier im Zoo Berlin das Licht der Welt und erobert nun nicht nur die Außenanlage des Geheges, sondern auch die Welt des Internets. 

Enie van de Meiklokjes übernimmt die Patenschaft für „Brötchen“.
Enie van de Meiklokjes übernimmt die Patenschaft für „Brötchen“.(Bild: © 2026 Zoo Berlin / © 2026 Tierpark Berlin)
(Bild: © 2026 Zoo Berlin / © 2026 Tierpark Berlin)
(Bild: © 2026 Zoo Berlin / © 2026 Tierpark Berlin)
(Bild: © 2026 Zoo Berlin / © 2026 Tierpark Berlin)

Prominente Patin für „Brötchen“
In Berlin erkannte man natürlich das Potenzial des Hippo-Babys und suchte neben dem besonders herzigen Namen auch gleich die passende, prominente Patin. Moderatorin Enie van de Meiklokjes, den TV-Zuschauern aktuell durch die Show „Das große Backen“ vertraut, übernahm die Patenschaft für das frischgebackene „Brötchen“ mit Freuden: „Zoo und Aquarium Berlin sind für mich ganz wichtige Institutionen. Ich bin in Potsdam aufgewachsen und lebe in Berlin, da gehören diese Orte einfach dazu“, sagte die Moderatorin. „Umso schöner ist es, jetzt selbst ein Teil davon zu sein.“ 

„Brötchen“, das Zwergflusspferd, erobert aktuell das Internet.
„Brötchen“, das Zwergflusspferd, erobert aktuell das Internet.(Bild: © 2026 Zoo Berlin / © 2026 Tierpark Berlin)

„Brötchen“ soll auch Werbung für seine vom Aussterben bedrohte Verwandtschaft machen. Zwergflusspferde zählen zu den seltensten Säugetieren Afrikas. Laut der International Union for Conservation of Nature (IUCN) gibt es im natürlichen Lebensraum in Westafrika nur noch weniger als 2500 ausgewachsene Zwergflusspferde – Tendenz sinkend.

An der Elfenbeinküste, in Guinea, Liberia und Sierra Leone gibt es die scheuen Wald- und Sumpfgebiets-Bewohner noch. In Nigeria sind sie bereits ausgestorben. „Ihre größte Bedrohung ist der Mensch - er ist für den Verlust ihres Lebensraumes durch Rodung der Wälder für Bergbau und landwirtschaftliche Nutzung verantwortlich“, so der Zoo Berlin. 

Erster Wasserkontakt
Das inzwischen über 20 Kilo schwere Mini-Flusspferd hat in den vergangenen Tagen zusammen mit seinen „Bademeistern und Bademeisterinnen“ fleißig an der Wassergewöhnung gearbeitet. Die Videos und Fotos davon sind natürlich auch wieder ein Internet-Hit. 

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