Erst kurz vor dem WM-Start von Bosnien-Herzegowina ist Arjan Malic offiziell nachnominiert worden. Gegen Katar steht der Verteidiger von Sturm Graz erstmals im Kader – und darf gleich von Beginn an ran. Mit einem Sieg winkt die K.o.-Phase.
Malic bestritt bereits Teile der WM-Vorbereitung mit dem Team, stand jedoch nur auf der Abrufliste. Schließlich wurde der 20-jährige Verteidiger des österreichischen Vizemeisters kurz vor der WM von Teamchef Sergej Barbarez anstelle des verletzten Nidal Celik nachnominiert.
Die ersten beiden WM-Spiele verpasste Malic noch verletzungsbedingt.
Neuntes Länderspiel für Bosnien
Malic, der im slowenischen Jesenice geboren und im oberösterreichischen Ried im Innkreis fußballerisch groß geworden ist, absolviert heute sein neuntes Spiel für die A-Nationalmannschaft.
Neun Spieler aus heimischer Bundesliga bei WM
Er ist der achte Spieler aus der Österreichischen Bundesliga, der bei der WM dabei ist. Die restlichen sieben Spieler sind Andres Andrade (Panama), Jacob Italiano (Australien) und Lee Tae-seok (Südkorea), Kerim Alajbegovic (Bosnien) sowie das ÖFB-Trio Alexander Schlager, Alessandro Schöpf und Sasa Kalajdzic. Yussef Nasrawe (Irak) flog kurz vor der WM aus dem Kader.
ÖFB-Teamchef Ralf Rangnick wollte ihn auch für das österreichische Nationalteam gewinnen – doch Malic entschied sich für sein „Herz“. Der 20-Jährige habe sich bewusst für Bosnien-Herzegowina entschieden und träumt nun von der K.o.-Phase bei der WM.
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