Kiew attackiert wieder
Drohnenschläge: Brände auf Krim, Airports gesperrt
Die Ukraine hat erneut strategisch wichtige Objekte in der russischen Schwarzmeerregion Krasnodar und auf der von Moskau annektierten Krim angegriffen. Auf der Halbinsel flammten Brände auf, die Krim-Brücke und Flughäfen in Russland waren stundenlang gesperrt.
Bei den Drohnenschlägen wurden ein Ölterminal und ein Öldepot nahe der Großstadt Kertsch im Osten der besetzten Krim getroffen, berichtete die „Ukrajinska Prawda“. Auf der gegenüberliegenden Seite der Meerenge wurde demnach mit dem Hafen Kawkas im Gebiet Krasnodar ebenfalls eine schon früher attackierte Anlage erneut unter Beschuss genommen.
Explosionen und Feuer
Offiziell gibt es bisher keine Bestätigung für die Angriffe. Das russische Verteidigungsministerium meldete lediglich den Abschuss von insgesamt 143 ukrainischen Drohnen, ohne Angaben zu den Folgen zu machen. Satellitendaten der NASA zeigen aber, dass in den getroffenen Gebieten Brände loderten. Laut dem Telegram-Kanal „Supernova+“ waren auf der gesamten Halbinsel Explosionen zu hören. In sozialen Netzwerken kursierende Bilder und Videos zeigen Explosionen und Feuer in der Nacht und dunkle Rauchwolken in der Früh (siehe Telegram-Post unten).
Flughäfen in Krasnodar und Sotschi gesperrt
Die Flughäfen von Krasnodar und Sotschi waren stundenlang für den Flugverkehr gesperrt. Auf der Krim landen seit Beginn des vor mehr als vier Jahren von Kremlchef Wladimir Putin befohlenen Kriegs gegen die Ukraine ohnehin keine Passagierflugzeuge mehr.
Kein Sprit für Privatpersonen mehr
Die Ukraine hat in den vergangenen Monaten zur Abwehr der russischen Invasion vermehrt Objekte der Ölindustrie attackiert. Damit soll den angreifenden russischen Truppen die Treibstoffversorgung und Moskau die Kriegsfinanzierung erschwert werden. Vor allem die Bewohner der bereits 2014 von Russland annektierten Krim spüren die Folgen deutlich. Seit Tagen können Privatpersonen auf der Halbinsel wegen Benzinmangels nicht mehr tanken.









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