Die win2day Beachvolleyball Pro Tour gastiert aktuell mit dem Masters in Wolfurt. Und das Kult-Turnier, das heuer bereits zum 36. Mal ausgetragen wird, brachte am ersten Tag gleich eine faustdicke Überraschung. Für die sorgten eine Lokalmatadorin und eine erst 16-jährige Tirolerin.
„Ein Wahnsinn! Als Emma im Entscheidungssatz dann beim Stand von 12:11 den Servicepunkt für uns gemacht hat, habe ich Gänsehaut bekommen – und das trotz der Hitze“, gestand Lokalmatadorin Sarah Hinteregger, nachdem sie zum Auftakt der legendären Wolfurttrophy mit ihrer Tiroler Partnerin Emma Gasser für eine faustdicke Überraschung gesorgt hatte.
Zwei Sätze gedreht
Das Duo, das erst dank einer Veranstalter-Wildcard ins Hauptfeld gerutscht war, hatte im ersten Spiel in Pool C die an sechs gesetzten Niederländerinnen Danieke Prins und Desy Poiesz mit 16:21, 21:18 und 15:11 bezwungen. „Vor der Partie hatten wir keine Ahnung, was auf uns zukommt“, verrät Hinteregger. „Wir sind aber davon ausgegangen, dass sie richtig stark sind.“ Eine treffende Einschätzung. Zwar starteten die Österreicherinnen gut, gingen 3:1 in Führung – dann machten die 32-jährige Prins und ihre 23-jährige Partnerin aber sieben Zähler in Folge. Ein Vorsprung, den sie sich bis zum Schluss nicht mehr nehmen ließen.
Im zweiten Satz gerieten Sarah und Emma erneut schnell und klar in Rückstand. Doch anstatt aufzugeben, kämpfte sich das Duo Punkt für Punkt zurück – um schließlich mit 21:18 den Satzausgleich herzustellen.
Mit Ass zum Sieg
Auch in der Entscheidung gerieten die jungen Österreicherinnen wieder mit drei Punkten in Rückstand – schafften aber erneut die Wende. „Emma hat unglaublich serviert“, zollte Sarah ihrer blutjungen Partnerin Respekt. Bezeichnend: Den Matchgewinn fixierte die Tirolerin per Ass. „Das war sicher mein bestes Spiel bei der Wolfurttrophy“, jubelte Hinteregger danach.
Am Samstag um Viertelfinale
Spiel zwei gegen Berger/Hohenauer – die Wolfurt-Siegerinnen von 2024 – ging dann zwar nach aufopferungsvollem Kampf 11:21, 23:25 verloren. Dennoch matchen Sarah und Emma am Samstag noch um den Einzug ins Viertelfinale. „Das war unser Ziel, am zweiten Turniertag noch dabei zu sein“, lachte Hinteregger.
Auch Ländle-Qualifikantinnen noch im Rennen
Dorthin schafften es auch die Qualifikantinnen Adrianna Grzybek und Julia Fussenegger vom BVC Lustenau. Nachdem sie das Auftaktmatch in Pool D gegen Katharina Mascherbauer und Sofija Saric mit 13:21 und 21:23 verloren hatten, setzten sich in der zweiten Partie nach einem heroischen Kampf gegen das favorisierte Duo Karin Elsner und Jennifer Pfau mit 21:23, 21:13, 15:13 eliminierten.
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