2. Runde in der heimischen Bundesliga: Altach empfängt die WSG Tirol. Um 19.30 Uhr beginnt die Partie, wir berichten live (Ticker unten).
Hier der Liveticker:
Für die WSG Tirol hat es in den jüngsten fünf Duellen mit dem SCR Altach in der Bundesliga keinen Sieg gegeben. Heute bietet sich für die Truppe von Coach Philipp Semlic zum Auftakt der 2. Runde im Stadion Schnabelholz eine neue Chance, die Negativserie zu stoppen. Beide Teams boten zum Ligastart ansprechende Leistungen. Die Tiroler erkämpften ein 1:1 gegen Sturm Graz, die Vorarlberger unterlagen bei Rapid trotz starker zweiter Hälfte 0:1.
„Es braucht sehr viel, um in Altach etwas Zählbares mitzunehmen“, weiß Semlic. Sein Team siegte zuletzt im August 2024 im Ländle, vergangene Saison mussten sich die Tiroler in den vier Duellen mit drei Remis und einer Niederlage zufriedengeben. Semlic hob die Kontinuität bei den Altachern hervor: In der Startelf gegen Rapid standen neun SCR-Akteure, die auch 2025/26 tragende Rollen hatten. „Sie können auf etwas aufbauen, was sie letztes Jahr schon hatten. Das ist im Vergleich zu vielen anderen Klubs sicher ein Vorteil.“
Semlic fehlen Thomas Sabitzer (Muskelverletzung) und der rekonvaleszente Quincy Butler. Dafür könnte Mittelfeldspieler Marc Striednig sein WSG-Pflichtspieldebüt geben. Die Wattener hoffen auf weitere Verstärkungen. „Wir sind mit den Spielern, die da sind, wettbewerbsfähig“, meinte Semlic. Aber zusätzliche Qualität sei wünschenswert. Unwahrscheinlich scheint, dass die seit Sommer vertragslosen Führungsspieler Valentino Müller, Matthäus Taferner und Johannes Naschberger noch einmal für die WSG auflaufen. Diese könnte man zwar auch nach Ende der Transferzeit noch holen. „Aber wenn kein Geld mehr da ist, geht es halt nicht mehr“, sagte Semlic. Das Trio hofft auf ein Auslandsengagement.
Altach weiter auf Stürmersuche
Personelle Wünsche hat auch Altach-Coach Ognjen Zaric. Die dringend benötigte Verstärkung im Angriff ist bisher ausgeblieben. „Es war ein großes Transferziel, das uns jetzt nicht gelungen ist. Wir werden sehen, was die nächsten Tage und Wochen passiert“, erklärte Zaric am Donnerstag. Auch gegen Rapid war das Fehlen eines Knipsers an vorderster Front augenscheinlich, wenngleich Zaric Stürmer Ousmane Diawara ein gutes Zeugnis ausstellte und auch auf Neuzugang Marko Raguz setzt. Dieser habe Fortschritte gemacht. „Wenn wir ihn annähernd dahinbringen können, wo er schon einmal war, dann wird er hier uns Freude bereiten können“, glaubt der Trainer.
Für Freude will man jedenfalls gegen die WSG sorgen, die Rheindörfler setzen dabei auf ihre Geschlossenheit und ihre Heimstärke. „Wir fühlen uns alle zu Hause extrem wohl, das zeigen auch die Ergebnisse in den letzten Monaten“, sagte Mittelfeldakteur Vesel Demaku. Von seinem Coach gab es eine klare Ansage: „Es ist unser großes Ziel, morgen zu gewinnen“, sagte Zaric, der seinem Mannschaftskern „eine hohe Qualität“ bescheinigte. „Das stimmt mich optimistisch, nicht nur für morgen, sondern auch für die ganze Saison.“
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