Das nennt man Überraschung: Zehn Minuten vor Anpfiff des Zweitliga-Abendspiels gegen Wacker Innsbruck enthüllte der FC Blau Weiß am Freitag im Linzer Hofmann-Personal-Stadion zwei Werbebanden. Die Schriftzüge darauf sorgen bei Fans des Erstliga-Absteigers für emotionale Hochgefühle . . . .
Welch ein Comeback!
1991 vollzog die heutige voestalpine quasi eine Art fußballerische Kindsweglegung, als er sich der Weltkonzern schrittweise von Österreichs Meister des Jahres 1974 zurückzog. In der Folge verabschiedete sich das Unternehmen weitgehend auch aus dem gesamten Sportsponsoring, sieht man von einigen Werkssport-Sektionen und wenigen internationalen Events ab. Erst im März 2023 meldete sich die voestalpine mit der Übernahme der Namensrechte am LASK-Stadion in Pasching im regionalen Sport zurück. Dazu kam das Sponsoring des OÖFV-Fußball-Frauencups . . .
Begeisterung groß
Nun aber stieg der Stahlerzeuger mit seinen weltweit rund 50.000 Beschäftigten bei Erstliga-Absteiger Blau-Weiß Linz als Platin-Partner ein. Das darf auch als Hoffnungsschimmer verstanden werden. Dafür, dass die voestalpine künftig wieder stärker ins regionale Sportsponsoring investiert und damit ihrer gesellschaftlichen Verantwortung, insbesondere im Nachwuchsbereich, verstärkt nachkommt. Die Fans des 1997 gegründeten FC Blau Weiß hatten ihren Herzensklub dagegen schon immer als emotionalen Nachfolger des SK Voest gesehen. Ein Gefühl, das sich nun verstärken wird. Dementprechend groß war am Freitag im Hofmann-Personal-Stadion die Begeisterung . . .
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