Stromkabel durchtrennt
Deutsche Bahn: Ermittlungen nach Sabotageversuch
Nach einem mutmaßlichen Sabotageversuch auf die Deutsche Bahn in Nordrhein-Westfalen hat der Staatsschutz die Ermittlungen übernommen. Unbekannte sollen in der Nacht in Leverkusen einen unterirdischen Kabelschacht geöffnet und mehrere Stromkabel sowie Datenkabel durchtrennt haben.
Der Zugverkehr war nach Angaben der Polizei nicht betroffen. Die beschädigten Leitungen der Bahn seien demnach nicht mehr genutzt worden. Auswirkungen gab es allerdings auf das Telefonnetz: Rund 400 Haushalte in Leverkusen waren von Störungen betroffen.
Brandanschlag im Juli
Ermittler gehen von einem Sabotageversuch gegen die Deutsche Bahn aus und suchen nun nach Zeugen. Bereits im Juli hatte es bei Leverkusen einen mutmaßlichen Brandanschlag auf einen Kabelschacht der Bahn gegeben. Damals kam es zu Störungen im Zugverkehr. Ein politischer Hintergrund wurde nicht ausgeschlossen, berichtet n-tv.
Im Internet war dazu ein Bekennerschreiben aufgetaucht. Laut einem Medienbericht soll es im Namen der linksextremen Gruppierung „Kommando Angry Birds“ verfasst worden sein. Nach Angaben des Bundesamts für Verfassungsschutz bekannte sich die Gruppe in den vergangenen Jahren mehrfach zu Anschlägen auf Infrastruktur, vor allem auf Einrichtungen der Bahn.









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