Aufregung um den 1:0-Führungstreffer der Argentinier im WM-Kracher gegen Österreich. Nachdem zunächst der Tor-Rekord von Lionel Messi im Fokus gestanden war, nahmen zur Halbzeit Diskussionen um eine Szene vor dem Treffer Fahrt auf.
Plötzlich war Messi gegen Ende der Halbzeit doch wieder da, wo er nicht sein darf – unmittelbar vor dem ÖFB-Tor und das noch dazu mit dem Ball am Fuß. Nachdem der Superstar zuvor noch vom Elfmeterpunkt gescheitert war, ließ er sich in der 38. Minute nicht mehr stoppen.
Sein 17. WM-Tor – ein neuer Rekord! Die Argentinier jubelten mit ihrem Ausnahmekönner und die ÖFB-Kicker ärgerten sich über den Gegentreffer, nachdem man dem Titelverteidiger zuvor gut Paroli geboten hatte.
Foul von Mac Allister?
Allerdings machten die Österreicher auch gleich auf eine Szene aufmerksam, die sich vor dem Treffer abgespielt hatte. Xaver Schlager wurde dabei von Alexis Mac Allister unsanft vom Ball getrennt und blieb schließlich auf dem Rasen liegen.
Der Unparteiische ahndete die Szene nicht und auch der VAR schritt nicht ein. Die Argentinier spielten weiter, obwohl Schlager liegen blieb. Daraus resultierte schließlich der historische Messi-Treffer. Eine Szene, die bei Spielern, Experten und auch vielen ÖFB-Fans einen Beigeschmack hinterlässt. „Darüber ärgere ich mich“, betont etwa Teamchef Ralf Rangnick nach dem Match.
Schlager diskutierte in der Halbzeit deshalb auch noch intensiv mit Schiedsrichter Amin Mohamed Omar über die Szene. Ändern ließ sich der Gegentreffer aber nicht mehr. Bitter jedenfalls für die mutig aufspielende ÖFB-Mannschaft, die in der Nachspielzeit dann noch den zweiten Messi-Treffer verkraften musste. Der Superstar schraubt seinen eigenen Rekord auf 18 WM-Tore hoch und Österreich muss sich Argentinien mit 0:2 geschlagen geben.
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