Er ist unbestritten einer der besten Fußballer aller Zeiten, hält zahlreiche Rekorde, fast alle positiv. Seit der Partie gegen Österreich muss Lionel Messi aber auch eine höchst unrühmliche Bestmarke sein Eigen nennen.
Bei all seiner Klasse: Zu den allerbesten Elfmeterschützen hatte Lionel Messi nie gehört. 116 verwandelten standen vor dem Match gegen Österreich doch immerhin 32 vergebene Strafstöße gegenüber. Solide, aber bei weitem nicht überragend.
Bei der WM hat Messi aus dem Spiel heraus sogar eine negative Bilanz. Denn 2018 vergab er im Spiel gegen Island den möglichen Auftaktsieg beim 1:1, 2022 scheiterte er in der Vorrunde an Polens Torhüter Wojciech Szczesny, die Argentiner schafften dennoch den wichtigen 2:0-Erfolg zum Gruppensieg.
Nun alleine vor Gyan
Mit dem damals vergeben Elfmeter hatte Messi jedoch mit Asamoah Gyan gleichgezogen. Der Ghanaer war zuvor der einzige Spieler, der WM-Historie gewesen, der zwei Elfmeter (Elferschießen ausgenommen) vergeben hatte. Nun ist der Superstar, der erste Fußballer, dem das gleich dreimal passierte – während er nur zwei verwandelte.
In WM-Elfmeterschießen hat er noch eine weiße Weste, da verwandelte der Argentinier seine Versuche 2022 im Viertelfinale gegen die Niederlande ebenso wie im Finale gegen Frankreich.
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