Handys, Taschen oder Regenschirme – im Fundbüro der Stadt Villach werden regelmäßig gefundene Dinge abgegeben. Nicht abgeholtes wird am Freitag verkauft.
Das Fundamt der Stadt Villach hat alle Hände voll zu tun: Tausende Gegenstände werden im Laufe des Jahres dort abgegeben. Am häufigsten landen Alltagsgegenstände, wie Regenschirme, Taschen, Rucksäcke oder auch Fahrräder und Scooter beim Fundbüro.
Ein Großteil kann auch wieder an seine Besitzer ausgehändigt werden. Weil die Stadt die Dinge nicht ewig aufbewahren kann, findet alle paar Jahre ein Fundbasar statt. Dabei werden Gegenstände, die nach dem Verstreichen der gesetzlichen Aufbewahrungsfrist von sechs Monaten nicht abgeholt wurden, verkauft.
Freitag werden mehr als 500 Schnäppchen aus dem Fundbüro bei der Hauptfeuerwache in Villach zum Verkauf angeboten. „Das Angebot reicht von technischen Geräten über Sportartikeln bis hin zu Alltagsgegenständen“, verrät Marie Straßer, die im Bürgerservice der Stadt Villach für das Fundbüro zuständig ist.
Schnäppchenjäger dürfen sich unter anderem über hochwertige Kameras, AirPods, Smartwatches, Sonnenbrillen, Rucksäcke, Wanderstöcke, Modeschmuck, Sporttaschen und vieles mehr freuen. Unter den hunderten Artikeln findet sich auch, das eine oder andere skurrile Fundstück. So warten ein recht neuer Entsafter oder Skier auf neue Besitzer.
Zum Verkauf stehen aber auch Fahrräder, Tretroller, Skateboards oder E-Scooter. Die Gegenstände werden in ihrem gefundenen Zustand verkauft – das heißt, dass sie nicht in Stand gesetzt oder repariert wurden. Dennoch sollten sich Interessierte, die auf einen günstigen Kauf aus sind, Freitag, 26. Juni, beeilen. Der Verkauf startet um 13 Uhr bei der Hauptfeuerwache und läuft, solange der Vorrat reicht. Vor Ort ist nur Barzahlung möglich.
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