Mit falschen Thermenwartungen und immer neuen Firmen sollen vier Männer in Wien einen Schaden von 1,2 Millionen Euro verursacht haben. Kunden wurden dabei laut Ermittlern häufig neue Thermen eingeredet und mussten im Voraus zahlen. Ein Verdächtiger sitzt nun in U-Haft.
Die Wiener Polizei konnte vier Verdächtige ausforschen, die im Zusammenhang mit mehreren Installationstechnik-Unternehmen stehen. Sie stehen im Verdacht, seit 2022 Vermögenswerte beiseitegeschafft und Gläubiger bei Insolvenzverfahren geschädigt zu haben.
Wartung von Thermen und Gasheizungen
Zudem wird wegen schweren gewerbsmäßigen Betrugs ermittelt. Bei Wartungen von Thermen und Gasheizungen wurden Kunden laut Polizei defekte Geräte, notwendige Reparaturen und mögliche Gasaustritte vorgetäuscht. Dadurch wurden neue Heizgeräte verkauft und vorab bezahlt. In mehreren Fällen wurden Arbeiten nicht oder nicht fachgerecht durchgeführt.
Vier Fahrzeuge im Wert von rund 93.000 Euro wurden sichergestellt. Mehr als 30 geschädigte Gläubiger sowie mehrere mutmaßliche Betrugsopfer sind bekannt. Die bisher bekannte Schadenssumme beträgt rund 1,2 Millionen Euro.
Hauptverdächtiger verweigert Aussage
Der Hauptverdächtige, ein 31-Jähriger, wurde nach Hausdurchsuchungen in Wien festgenommen. Er verweigerte die Aussage und wurde in eine Justizanstalt eingeliefert. Die Ermittlungen dauern an.
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