Zwei minderjährige Schüler aus dem Bezirk Völkermarkt stehen im Verdacht, zwischen dem 1. und 10. Juni 2026 mehrere Sachbeschädigungen und gefährliche Handlungen auf der gesperrten Eisenbahnbrücke zwischen Kleindorf und Admont begangen zu haben.
Mehr als einen Lausbubenstreich haben sich zwei minderjährige Schüler aus dem Bezirk Völkermarkt geleistet. Nach ersten Ermittlungen sollen sich die Jugendlichen zwischen 1. und 10. Juni wiederholt unrechtmäßig Zutritt zur alten gesperrten Eisenbahnbrücke zwischen Kleindorf und Admont verschafft haben.
Dabei warfen sie unter anderem ein dort angebrachtes Verkehrsschild mit der Aufschrift „Durchgangsverbot“, mehrere Eisenstangen sowie Werkzeug in die Drau. Das Werkzeug soll von einem der beiden Verdächtigen zuvor aus seiner Schule entwendet worden sein.
Stromkabel zerstört und Böller gezündet
„Weiters wurden durch die Verdächtigen Stromkabel der Brücke mit einem Besser zerstört, Böller gezündet und das Holzgeländer teilweise mit einem Bunsenbrenner mit Haarlack angezündet“, berichtet die Landespolizeidirektion Kärnten.
Die mutmaßlichen Taten wurden von den Verdächtigen selbst gefilmt und anschließend über einen Social-Media-Account veröffentlicht. Eine Schadenssumme ist derzeit noch nicht bekannt.
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