Mehrere Einsätze

Polizeihubschrauber unterstützt Löscharbeiten

Kärnten
22.06.2026 06:26
Porträt von Kärntner Krone
Von Kärntner Krone

Sonntagvormittag bemerkte ein Wanderer einen brennenden Baum und schlug Alarm. Da die Brandstelle nicht erreichbar war, musste der Polizeihubschrauber zur Brandbekämpfung aus der Luft ausrücken. In St. Jakob mussten Florianis zu einem Brand eines Osterhaufens ausrücken. 

Ein 56-jähriger Deutscher bemerkte am Sonntagvormittag von der Preiml Alm aus einen brennenden Baum an einem gegenüberliegenden Berghang und verständigte umgehend die Einsatzkräfte.

Der Brandherd befand sich unterhalb des Berggipfels „Rastl“ in einer Seehöhe zwischen 1800 und 2000 Metern. Aufgrund der extrem steilen und schwer zugänglichen Lage war das betroffene Gebiet weder mit Fahrzeugen noch zu Fuß erreichbar, weshalb der Polizeihubschrauber „Libelle“ zur Brandbekämpfung angefordert wurde.

Blitzschlag als Ursache vermutet
Bei einem Erkundungsflug wurde festgestellt, dass ein einzelner Baum sowie eine Fläche von rund zehn Quadratmetern vom Feuer betroffen waren. „Die Libelle führte folglich zahlreiche Rotationen zur Brandbekämpfung aus der Luft durch. Die Löschwasserversorgung erfolgte dabei durch die Feuerwehren vor Ort“, informiert die Landespolizeidirektion Kärnten. 

Auch der Polizeihubschrauber kam bei Löscharbeiten zum Einsatz.
Auch der Polizeihubschrauber kam bei Löscharbeiten zum Einsatz.(Bild: Feuerwehr Sachsenburg)
„Die Libelle führte folglich zahlreiche Rotationen zur Brandbekämpfung aus der Luft durch“, ...
„Die Libelle führte folglich zahlreiche Rotationen zur Brandbekämpfung aus der Luft durch“, berichtet die Polzei.(Bild: Feuerwehr Sachsenburg)

Rund 60 Einsatzkräfte der Feuerwehren Sachsenburg und Möllbrücke standen im Einsatz. Um 14.30 Uhr konnte schließlich „Brand aus“ gemeldet werden. Verletzt wurde bei dem Vorfall niemand. Auch der entstandene Sachschaden dürfte nach ersten Einschätzungen gering sein. Als wahrscheinliche Brandursache gilt ein Blitzschlag, der den Baum in Brand gesetzt haben dürfte.

Blitzeinschlag in Trafostation
Sonntagabend schlug ein weiterer Blitz in Kärnten ein und verursachte in der Gemeinde Sittersdorf einen Stromausfall. Der Blitz traf eine Trafostation und beschädigte einen Überspannungsableiter. Die Feuerwehren Miklauzhof und Rückersdorf standen mit rund 30 Einsatzkräften vor Ort. Der entstandene Sachschaden wird auf wenige Tausend Euro geschätzt.

Osterhaufen in Flammen
Kurz nach Mitternacht wurde die Feuerwehr St. Jakob im Rosental zu einem Brandeinsatz wegen eines Feuerscheins im Freien alarmiert. Vor Ort stellte sich heraus, dass ein aufgrund einer früheren BH-Verordnung nicht abgebrannter Osterhaufen mutwillig angezündet worden war. 

„Die Polizei wurde ebenfalls zum Einsatz alarmiert und hat die weiteren Ermittlungen aufgenommen“, so die Feuerwehr St. Jakob im Rosental. Der Brand konnte rasch gelöscht werden, anschließend wurde die Einsatzstelle mit einer Wärmebildkamera auf Glutnester kontrolliert. 

Die Feuerwehr St. Jakob im Rosental musste kurz nach Mitternacht ausrücken.
Die Feuerwehr St. Jakob im Rosental musste kurz nach Mitternacht ausrücken.(Bild: Feuerwehr St.Jakob im Rosental)

„Trotz des Regens der vergangenen Tage möchten wir darauf hinweisen, dass die Vegetation weiterhin sehr trocken ist. Umso mehr sind wir froh, dass dieser Vorfall keine schwerwiegenderen Folgen hatte“, so die Feuerwehr. 

Überhitzung im Inneren eines Heustockes
Am Montagmorgen mussten zahlreiche Feuerwehren des Abschnitts Lieser-/Maltatal zu einem überhitzten Heustock im Ortsteil Puchreit ausrücken. Um 6.22 Uhr heulten die Sirenen und bereits beim Eintreffen konnte der Einsatzleiter der Feuerwehr Eisentratten bereits eine leichte Rauchentwicklung aus dem in der Tenne gelagerten Heu feststellen. 

Durch das rasche Eingreifen konnte schlimmeres verhindert werden.
Durch das rasche Eingreifen konnte schlimmeres verhindert werden.(Bild: Abschnittsfeuerwehrkommando Lieser-/Maltatal)
Mittels einer Heusonde konnte eine deutliche Überhitzung im inneren des Heustockes gemessen ...
Mittels einer Heusonde konnte eine deutliche Überhitzung im inneren des Heustockes gemessen werden.(Bild: Abschnittsfeuerwehrkommando Lieser-/Maltatal)

„Mittels einer Heusonde konnte eine deutliche Überhitzung im Inneren des Heustockes gemessen werden. Umgehend wurde die Errichtung einer Zubringerleitung aus dem Nöringbach begonnen, um im Ernstfall rasch reagieren zu können“, informiert das Abschnittsfeuerwehrkommando Lieser- Maltatal. 

Zeitgleich begannen die Einsatzkräfte damit, das überhitzte Heu aus der Tenne zu entfernen. Das Material wurde ins Freie gebracht und dort fachgerecht auseinandergezogen, um eine kontrollierte Abkühlung zu ermöglichen. „Durch den raschen Einsatz der Feuerwehren konnte Schlimmeres verhindert werden.“

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