„Angriff auf Siedlung“
Soldaten töteten Jugendliche im Westjordanland
Im besetzten Westjordanland haben israelische Streitkräfte zwei junge Palästinenser (15, 19) getötet. Zwei weitere Jugendliche wurden verletzt. Das israelische Militär sagte, dass drei junge Palästinenser mit Brandsätzen und brennenden Reifen eine jüdische Siedlung attackiert hätten.
Man habe zwei Angreifer (15, 19) getötet und einen (15) verletzt. Die palästinensische Nachrichtenagentur WAFA berichtete am Montag hingegen von zwei Jugendlichen mit Schussverletzungen. Der Vorfall ereignete sich demnach nördlich von Hebron.
Laut UNO-Daten wurden seit Jahresbeginn 2026 mindestens 57 Palästinenserinnen und Palästinenser bei Zwischenfällen mit dem Militär im Westjordanland getötet. Palästinenserinnen und Palästinenser greifen umgekehrt israelische Streitkräfte und Siedlerinnen sowie Siedler an. Von diesen Attacken verlief in diesem Jahr mindestens eine tödlich.
Das Westjordanland steht seit 1967 unter israelischer Militärverwaltung. Die Vereinten Nationen und die meisten Staaten betrachten die israelischen Siedlungen als völkerrechtswidrig sowie als Haupthindernis für eine Friedenslösung in Nahost und eine palästinensische Staatsgründung. Israels Regierung betont immer wieder, mit der Region historisch und biblisch verbunden zu sein.
Zwischen 1948 und 1967 lebten fast keine Israelis im Westjordanland. Nach dem Sieg Israels im Sechstagekrieg übersiedelten schließlich Hunderttausende dorthin. Israels Ministerpräsident Benjamin Netanyahu bezeichnet das Westjordanland als „Land unserer Vorfahren“.









Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung. Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.