Die SPÖ-Niederösterreich setzt auf verpflichtende Milizübungen und einen starken Zivilschutz statt auf eine Verlängerung des Grundwehrdienstes.
„Wer die Wehrpflicht stärken will, muss für echte Einsatzbereitschaft sorgen. Eine Verlängerung des Grundwehrdienstes allein löst die Herausforderungen unserer Landesverteidigung nicht“, betonte SPÖ-Landtagsabgeordneter René Pfister im Rahmen einer Debatte im Regierungsviertel.
Kritik an damaliger schwarz/blauer Bundesregierung
Pfister erinnert daran, dass die verpflichtenden Milizübungen vor rund 20 Jahren unter der damaligen schwarz-blauen Bundesregierung abgeschafft wurden: „Ausgerechnet jene Parteien, die sich heute als Sicherheitsparteien präsentieren, haben damals eine wichtige Säule der Einsatzbereitschaft gestrichen.“
Sicherheit braucht Übung statt längerer Wehrpflicht!

René Pfister, SPÖ
Bild: WERNER JAEGER
Die SPÖ habe im Bund daher bereits im Mai ihren „Plan der Mitte“ vorgelegt. Dieser sieht keine Verlängerung des Wehrdienstes vor, sondern verpflichtende Milizübungen, um die Miliz regelmäßig zu trainieren und einsatzbereit zu halten. Auch im Zivildienst sollen Fortbildungen und Übungen den Zivilschutz stärken.
„Sicherheit braucht Verantwortung, Ausbildung und regelmäßige Übung. Genau darauf setzt unser Vorschlag für eine moderne und leistungsfähige Wehrpflicht“, schließt SPÖ-Mandatar Pfister.
Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung. Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.