Pfister marschiert vor

Wehrpflicht-Debatte: SPÖ für zusätzliche Übungen

Niederösterreich
22.06.2026 17:00

Die SPÖ-Niederösterreich setzt auf verpflichtende Milizübungen und einen starken Zivilschutz statt auf eine Verlängerung des Grundwehrdienstes.

„Wer die Wehrpflicht stärken will, muss für echte Einsatzbereitschaft sorgen. Eine Verlängerung des Grundwehrdienstes allein löst die Herausforderungen unserer Landesverteidigung nicht“, betonte SPÖ-Landtagsabgeordneter René Pfister im Rahmen einer Debatte im Regierungsviertel.

Kritik an damaliger schwarz/blauer Bundesregierung
Pfister erinnert daran, dass die verpflichtenden Milizübungen vor rund 20 Jahren unter der damaligen schwarz-blauen Bundesregierung abgeschafft wurden: „Ausgerechnet jene Parteien, die sich heute als Sicherheitsparteien präsentieren, haben damals eine wichtige Säule der Einsatzbereitschaft gestrichen.“

Zitat Icon

Sicherheit braucht Übung statt längerer Wehrpflicht!

René Pfister, SPÖ

Die SPÖ habe im Bund daher bereits im Mai ihren „Plan der Mitte“ vorgelegt. Dieser sieht keine Verlängerung des Wehrdienstes vor, sondern verpflichtende Milizübungen, um die Miliz regelmäßig zu trainieren und einsatzbereit zu halten. Auch im Zivildienst sollen Fortbildungen und Übungen den Zivilschutz stärken.

„Sicherheit braucht Verantwortung, Ausbildung und regelmäßige Übung. Genau darauf setzt unser Vorschlag für eine moderne und leistungsfähige Wehrpflicht“, schließt SPÖ-Mandatar Pfister.

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