Die Errichtung einer Fitness-Anlage mitten auf dem Meidlinger Friedhof in Wien sorgt für massive Kritik. Viele sehen darin nicht nur einen Verstoß gegen die Bestattungsordnung, sondern auch gegen die Würde des Ortes. Wir haben für Sie verschiedene Stimmen aus unserer Community zusammengetragen.
Während die Verantwortlichen dies als Teil eines neuen Nutzungskonzepts verteidigen, fordern Opposition und ein Bezirksrat die Demontage und prüfen darüber hinaus gar rechtliche Schritte. Offene Fragen zu Kosten, Genehmigungen und rechtlicher Zulässigkeit blieben bislang unbeantwortet.
„Geschmack- und pietätlos!“
Ein Teil der Leserinnen und Leser hat eine recht klare Sichtweise auf diese Idee und drückt diese auch mitunter drastisch aus. White-dog06 bringt diese Ansichten folgendermaßen auf den Punkt, und viele stoßen inhaltlich ins gleiche Horn.
„Der Tod und das Leben sollten näher zusammengebracht werden“
Vereinzelt findet dieser Vorstoß in der „Krone“-Community allerdings auch Anklang. So zeigt etwa Kazvan grundsätzlich Verständnis für den Hintergrund dieser Aktion und ArnoLade ist der Meinung, dass es besser so ist, „als dass die Kommerzialisierung wie am Zentralfriedhof erfolgt.“
„Krone“-Leser PeterNis vereint die beiden Lager gewissermaßen mit seinem Statement und bekommt dafür viel Zustimmung:
Wie stehen Sie zu dieser Thematik und wo würden Sie persönlich die Grenze zwischen moderner Nutzung eines Friedhofes und Pietät ziehen? Mit welchem Kommentar gehen Sie konform und welchem widersprechen Sie eher? Wir freuen uns auf Ihre Beiträge unten in der Kommentarsektion!
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