An vielen Tiroler Brennpunkten spielte das Wetter am Samstagabend mit, als die „Feuerbrenner“ ihr stimmungsvolles Werk begannen. Tolle Motive begeisterten die Zuschauer in den Tälern.
Kommt nun doch ein Gewitter – oder bleibt es trocken? Diese Frage stand bei den engagierten „Feuerbrennern“ im Mittelpunkt. „Letztlich haben wir viel Glück gehabt. Im Stubaital und einmal sogar kurz bei der Hungerburg hat es geregnet, auf der Nordkette aber nicht“, schildert Manfred Egger, Schriftführer beim Verein Sonnwendring Innsbruck.
Tolle Fotos zeugen davon, dass sich der große Aufwand mit dem Materialtransport und dem Platzieren der Feuerstellen in steilen Felswänden wieder einmal gelohnt hat.
Tausende genossen im Raum Ehrwald die Feuer
Auch im Talkessel von Ehrwald leuchteten am Samstagabend unzählige Feuer. Erst in der Früh hatte man mit dem Blick auf die recht optimistischen Wetterprognosen entschieden, dass man nicht auf den Ausweichtermin setzen muss. Von Zugspitze, Wettersteinmassiv, Sonnenspitze oder Grubigstein strahlten zahlreiche leuchtende Figuren.
Motiv als Wegweiser für die Politik?
Unter den Figuren war auch eine mächtige Eule – vielleicht, um den Entscheidungsträgern dieser Welt etwas mehr Weisheit nahezulegen? In Ehrwald, Lermoos oder Biberwier waren wieder Tausende Einheimische und Gäste in dieser magischen Nacht auf den Beinen. Eine Faszination, die keinerlei Abnutzungserscheinungen kennt.
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