Spanien ist seiner Rolle als Mitfavorit bei der Fußball-WM im zweiten Gruppenspiel in der Gruppe H endlich gerecht geworden. Mit Superstar Lamine Yamal erstmals in der Startelf fertigte der Europameister den krassen Außenseiter Saudi-Arabien in Atlanta mit 4:0 ab. Das 3:0 fiel bereits in der 24. Minute.
Spanien ist damit auf dem besten Weg Richtung Sechzehntelfinale – wo man ein möglicher Gegner Österreichs ist.
Saudis chancenlos
Sechs Tage nach dem enttäuschenden 0:0 gegen Kap Verde sorgten Yamal (10.) und Mikel Oyarzabal (21., 24.) früh für klare Verhältnisse, ein Eigentor Hassan Al-Tambaktis (49.) brachte bald nach der Pause den Endstand einer völlig einseitigen Partie. In dieser Form muss sich Spanien auch vor dem Gruppen-Abschluss am Freitag gegen Uruguay nicht fürchten.
Yamal drehte gleich auf, Oyarzabal mit Doppelpack
Yamal, aufgrund seiner Oberschenkelblessur für einen Einsatz von Beginn an fraglich gewesen, drückte der Anfangsphase prompt seinen Stempel auf. Der 18-Jährige verlieh dem spanischen Spiel jene Dynamik und Unberechenbarkeit, die der „Furia Roja“ zum Auftakt noch gefehlt hatte und brach mit dem 1:0 nach Stanglpass Oyarzabals früh den Bann.
Der Assistgeber ließ wenig später innerhalb von vier Minuten einen Doppelpack folgen und verpasste bei einem Schuss an die Oberlatte nur knapp einen lupenreinen Hattrick (35.).
Spanien mit Fortdauer im Verwaltungsmodus
Die wenigen Offensivaktionen Saudi-Arabiens klärte Spaniens Defensive souverän, nach Wiederbeginn ging die Party zum 65. Geburtstag von Trainer Luis de la Fuente weiter – allerdings etwas schaumgebremster und ohne Oyarzabal sowie Yamal.
Ein Cucurella-Volley nach Ecke wurde mit Pech zum Eigentor durch Al-Tambakti, danach war aber Schluss. Spanien ließ einige Möglichkeiten liegen, schaltete immer mehr zurück und kam doch kein einziges Mal in Verlegenheit.
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