Die „Stille Stunde“ in Billa- und Billa-Plus-Filialen sorgt in der „Krone“-Community überwiegend für Zustimmung. Viele Leserinnen und Leser sehen darin eine einfache Möglichkeit, neurodivergenten Menschen den Alltag zu erleichtern. Vereinzelt stößt die Maßnahme auch auf Kopfschütteln. Eine Auswahl der Kommentare lesen Sie hier.
Dass das Verständnis für Autismus und Neurodivergenz noch nicht überall in der Gesellschaft angekommen ist, zeigen auch Äußerungen des amtierenden US-Gesundheitsministers. Die „Krone“-Leser scheinen in dieser Frage bereits ein gutes Stück weiter zu sein. Nicht nur Betroffene meldeten sich zu Wort, sondern auch andere zeigten sich mit den neurologisch besonderen Menschen in unserer Gesellschaft solidarisch.
„Ehrlich dankbar dafür“
Autismus und andere Formen der Neurodivergenz betreffen einen nicht unerheblichen Teil der Bevölkerung. Eine statistische Sicherheit also, dass sich auch unter den Leserinnen und Lesern der „Krone“ Menschen befinden, die täglich mit Reizüberflutung und sensorischen Belastungen kämpfen. So wie etwa Abendstern13 und Tara01:
„Eine tolle, menschliche Idee!“
Die größte Gruppe besteht aus Usern, die selbst nicht betroffen sind, die Initiative aber trotzdem begrüßen. Viele schreiben, dass sie die dauernde Beschallung in Geschäften ohnehin als störend empfinden. Verblüfft ist man in der Community, warum es überhaupt Kritik an der Aktion gibt: „Also wo ist das Problem? Es verursacht weder Kosten noch Einschränkungen“, meint etwa Lilith73.
„Kommt dann die Vegetarier-Stunde?“
Manche Leser bezweifeln, dass ein festgelegter Zeitraum den Bedürfnissen aller Betroffenen gerecht werden kann. Ob auch wirklich die gute Tat im Vordergrund steht, wird hinterfragt: „So ein Quatsch! Alles nur PR“, vermutet KroneLeser1341371. Andere können der „Stillen Stunde“ schlichtweg gar nichts abgewinnen.
Am Ende zeichnet sich ein klares Bild: Die überwiegende Mehrheit der Community sagt ein sensorisch angenehmes, leises „Ja“ zur „Stille Stunde“. Viele sehen darin eine einface Möglichkeit, Menschen mit Autismus, ADHS oder anderen Reizempfindlichkeiten den Alltag zu erleichtern. Auch zeigt sich, dass sich zahlreiche Leser ganz unabhängig davon generell mehr Ruhe beim Einkaufen wünschen.
Ihre Meinung ist gefragt!
Wie stehen Sie zur „Stillen Stunde“? Braucht es mehr solcher Angebote im Alltag, um Menschen mit besonderen Bedürfnissen den Alltag zu erleichtern? Haben Sie selbst mit sensorischer Überreizbarkeit zu kämpfen? Diskutieren Sie mit – wir sind gespannt auf Ihre Meinung in den Kommentaren!
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